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Steffen Richter
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Leistungen von A-Z

Sie haben die Wahl - mit unseren umfangreichen Leistungen bieten wir Ihnen und Ihren familienversicherten Angehörigen den vollen Schutz unserer starken Gemeinschaft. Von Akupunktur bis Zahnersatz - hier finden Sie alle Leistungen der BKK MEDICUS bequem auf einen Blick.

Vermissen Sie ein bestimmtes Leistungsangebot oder benötigen Sie weitere Informationen?
Bitte lassen Sie es uns wissen und nehmen Kontakt zu uns auf.

Aktivwoche

Urlaub einmal anders - eine Woche in einem ausge
wählten Kurort und Entspannen - dazu gibt es von 
Ihrer BKK MEDICUS einen Zuschuss.


Die BKK Aktivwoche ist ein exklusives Angebot, welches in 
einem einwöchigen Kurzurlaub Maßnahmen zur Gesundheits
förderung mit Spaß und Lebensfreude verbindet. Erleben Sie 
ein interessantes und attraktives Programm von Wanderungen über Gymnastikkurse.

Mit dem Gesundheitsprogramm „BKK Aktivwoche“ bieten wir Ihnen Präventionsmaßnahmen zu den Bereichen Bewegung, Entspannung und Ernährung.


Bei erfolgreicher Teilnahme an der BKK Aktivwoche belohnt Sie Ihre BKK MEDICUS mit einem Zuschuss in Höhe von 160 €. Damit erfüllt die Aktivwoche auch die Voraussetzungen für zwei in Anspruch genommene Gesundheitskurse.

Werden Sie aktiv. Fordern Sie jetzt den aktuellen Aktivwochenkatalog an und wählen Sie sich Ihren Wunschkurort selbst aus dem umfangreichen Angebot aus!

Oder schauen Sie in den BKK Aktivwoche Online-Katalog

Übrigens können Sie natürlich auch Freunde, Lebenspartner/in oder Verwandte zur BKK Aktivwoche mitnehmen. Fragen Sie einfach bei der zuständigen Krankenkasse nach, ob diese Maßnahme bezuschusst wird. Wenn dies nicht der Fall ist, werben Sie Ihre Freunde doch einfach für eine Mitgliedschaft bei der BKK MEDICUS! Eine Prämie in Höhe von 20 € ist Ihnen dann zusätzlich sicher!

Akupunktur

Mit Nadeln heilen – Die BKK MEDICUS übernimmt bei Rücken- und Knieschmerzen die Kosten der Akupunkturbehandlung.


Das Akupunkturbehandlungen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen aufgenommen wurden, ist Ergebnis eines Modellvorhabens.

Mit Vorlage Ihrer BKK Gesundheitskarte erhalten Versicherte der BKK MEDICUS die Akupunktur als Kassenleistung.


Die BKK MEDICUS übernimmt für Ihre Versicherten die Kosten der Akupunktur bei folgenden Diagnosen:

  • Chronische Schmerzen der Lenden-Wirbelsäule
  • Chronische Schmerzen eines oder beider Kniegelenke durch Gonarthrose


bei entsprechend qualifizierten Ärztinnen und Ärzten.

Voraussetzung ist, dass eine der Erkrankungen seit mindestens sechs Monaten besteht.
Je Indikation besteht ein Anspruch auf bis zu zehn Akupunktursitzungen innerhalb von maximal sechs Wochen und in begründeten Ausnahmefällen bis zu 15 Sitzungen innerhalb von maximal zwölf Wochen.

Eine erneute Behandlung kann frühestens zwölf Monate nach Abschluss einer Akupunkturbehandlung erfolgen.

Arzneimittel

Die Kosten für vertragsärztlich verordnete Arznei- und Verbandmittel übernimmt – bis auf Ihre Zuzahlung – in der Regel Ihre BKK MEDICUS.


Das gilt für alle in Deutschland zugelassenen rezeptpflichtigen Arznei- und Verbandmittel, die Sie in der Apotheke erhalten. Die Kosten für apothekenpflichtige, aber nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel dürfen von Ihrer BKK MEDICUS nicht übernommen werden.

Ausnahmen gibt es bei Verordnungen für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr, für Jugendliche mit Entwicklungsstörungen, sowie bei der Behandlung schwerwiegender Erkrankungen, wenn diese Arzneimittel zum Therapiestandard gehören.


Sind Sie 18 Jahre oder älter, zahlen Sie grundsätzlich etwas dazu. Die gesetzliche Zuzahlung beträgt zehn Prozent des Apothekenabgabepreises. Sie zahlen mindestens 5 und maximal 10 €, aber nie mehr als das Mittel selbst kostet.

Medikamente ohne Zuzahlungen

Der GKV-Spitzenverband kann unter bestimmten Voraussetzungen beschließen, Medikamente von der Zuzahlung zu befreien – nämlich dann, wenn der Preis eines Arzneimittels um mindestens 30 Prozent niedriger ist als der gesetzlich festgelegte Festbetrag. Meist handelt es sich dabei um Generika (Arzneimittel mit erprobten patentfreien Wirkstoffen).

Eine Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel finden Sie auf der Internetseite des GKV-Spitzenverbandes.

Da die Kosten gerade im Arzneimittelbereich stetig steigen, werden Arzneimittel-Rabattverträge  mit einzelnen Herstellern geschlossen. Das Rabattarzneimittel kann anders aussehen oder trägt einen anderen Namen, es enthält aber den gleichen Wirkstoff und besitzt auch die gleiche Qualität.

Machen Sie den Arzneimittel-Check und prüfen Sie, ob Ihr Arzneimittel von Ihrem Apotheker auf Ihr Kassenrezept ausgegeben werden darf oder welches Sie alternativ dafür bekommen.

Medikamentenaustausch

Auf jedem Kassenrezept befindet sich das Aut-idem-Feld. Lässt der Arzt dieses Feld frei, wird Ihnen der Apotheker ein kostengünstigeres Medikament mit dem gleichen Wirkstoff aushändigen. Der Apotheker darf die Aut-idem-Regelung nur anwenden, wenn Wirkstoff, Wirkstärke und Packungsgröße des Arzneimittels identisch sind, die Darreichungsform gleich oder austauschbar ist und wenn das Mittel für eine gleiche Indikation zugelassen wurde.

Streicht der Arzt das Aut-idem-Feld durch, darf die Apotheke kein anderes Medikament ausgeben als das, was der Arzt auf dem Rezept nennt. Dadurch bleibt seine ärztliche Therapiefreiheit voll erhalten. Ihr behandelnder Arzt ist verantwortlich für die Therapie und für die Auswahl der Wirkstoffe. Wenn das Medikament mehr kostet als der Festbetrag, müssen Sie den Differenzbetrag selbst tragen. Dies gilt auch, falls eine Zuzahlungsbefreiung vorliegt.

Sprechen Sie deshalb Ihren Arzt darauf an, ob es eine günstigere Alternative zu diesem Medikament gibt

Arztsuche

Die BKK MEDICUS bietet Ihnen die freie Wahl des Arztes. Ihr BKK Arztfinder unterstützt sie dabei einen niedergelassenen Arzt oder Zahnarzt nach Ihren Wünschen zu finden.


Ab sofort haben Sie die Möglichkeit eine Empfehlung für einen von Ihnen besuchten Arzt abzugeben. Anhand der bereits vorhandenen  Empfehlungen können Sie sich einen Eindruck verschaffen, wie zufrieden andere Patienten mit einem bestimmten Arzt sind.

www.bkk-arztfinder.de

Sie können wahlweise nach einem Arzt an Ihrem Ort oder im Umkreis einer bestimmten Postleitzahl suchen und/oder direkt den Namen des gesuchten Arztes eingeben. Durch Angabe der gewünschten Fachrichtung können Sie Ihre Suche auf Wunsch weiter eingrenzen.

Bitte beachten Sie, dass eine Suche im Umkreis nur bei Angabe einer Postleitzahl, nicht bei Angabe eines Ortes möglich ist.

Für eine detailliertere Suche, z.B. nach Ärzten welche Hausbesuche anbieten oder nach Gemeinschaftspraxen, steht Ihnen die erweiterte Suche zur Verfügung.

Auslandsreise

Europäische Gesundheitskarte, Auslandskrankenschein oder private Reisekrankenversicherung – bei privaten Auslandsreisen gehen Sie mit Ihrer BKK MEDICUS auf Nummer sicher!


Urlaubszeit – die schönste Zeit im Jahr. Wollen Sie Ihren Urlaub  auch sorglos genießen? In Ländern mit denen kein Sozialversicherungsabkommen besteht, tragen Sie sämtliche Behandlungskosten selbst. Das kann teuer werden.

Mit der Europäischen Gesundheitskarte (EHIC) oder Berechtigungsschein und privater Reisekrankenversicherung können Sie Ihren Urlaub unbeschwert genießen.


In allen EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen, Mazedonien, Serbien, Montenegro und in der Schweiz werden Sie im medizinischen Notfall ambulant oder stationär behandelt. Hier genügt die Vorlage der europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC), die sich auf der Rückseite Ihrer BKK MEDICUS – Gesundheitskarte befindet.

Die Vorlage der Karte reicht aus, um sich im europäischen Ausland bei einem Unfall oder einer akuten Erkrankung medizinisch behandeln zu lassen. Es besteht ein Anspruch auf die Leistungen, die sich während des Aufenthalts im Gebiet eines anderen EU-Mitgliedstaates als medizinisch notwendig erweisen. Sie können dort zu denselben Bedingungen in Anspruch genommen werden, wie sie für die Versicherten des Gastlandes gelten. Die anfallenden Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse des Patienten erstattet.

In allen übrigen Ländern werden Sie als Privatpatient behandelt. Sollten Sie dort Leistungen in Anspruch nehmen, tragen Sie die Kosten selbst. Deshalb ist es wichtig, vor Reiseantritt eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen.
Mit einer zusätzlichen privaten Reisekrankenversicherung sind Sie immer ausreichend abgesichert, ob die EHIC oder der Auslandskrankenschein gilt oder nicht. Auch ein medizinisch notwendiger Rücktransport ist damit abgedeckt.   
Sind Ihnen während Ihres Auslandaufenthaltes in einem EU- oder Abkommensstaat Kosten aufgrund einer Erkrankung entstanden, reichen Sie Ihre Belege bitte zur Kostenerstattung ein.

Für die Länder Bosnien-Herzegowina, Tunesien und die Türkei besteht ein Sozialversicherungsabkommen.
Fordern Sie bitte für diese Länder vor Reiseantritt einen Auslandskrankenschein bei uns an.

Jetzt Auslandskrankenschein online beantragen

Behandlungsfehler

Behandlungsfehler sind Eingriffe von Ärzten und Zahnärzten, die nicht nach den aktuellen Grundsätzen der Medizin erfolgt sind und zu gesundheitlichen Schäden geführt haben.


Bei einem Verdacht auf einen Behandlungsfehler sollten Sie denBehandlungsverlauf dokumentieren und ein klärendes Gespräch mit Ihrem  behandelnden Arzt suchen.

Der Nachweis eines Behandlungsfehlers erfordert meist ein medizinisches Gutachten.


Nicht immer bringt eine medizinische Behandlung den Erfolg, den Patienten sich von einer Therapie oder einer Operation erhoffen. Nur in den allerseltensten Fällen aber liegt, wenn der Behandlungserfolg ausbleibt, ein echter Behandlungsfehler vor.
Um einen Behandlungsfehler nachzuweisen, ist in der Regel ein medizinisches Gutachten erforderlich.

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, ein Gutachten einzuleiten:

  • Sie können ein Schlichtungsverfahren über eine Schlichtungsstelle veranlassen.

    Die Schlichtungsstellen sind Einrichtungen der Landesärztekammern. Sie unterstützen Patienten dabei zu prüfen, ob ein Behandlungsfehler vorliegt.
    Die Zuständigkeit der Schlichtungsstelle richtet sich danach, in welchem Bundesland sich der mögliche Behandlungsfehler ereignet hat. Bitte beachten Sie, dass Sie sich selbst an die Schlichtungsstelle wenden müssen.

 

  • Begutachtung über den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung

    Wir können Sie dabei unterstützen und ärztliche Behandlungs- und Pflegeunterlagen von Ärzten und Kliniken anfordern.
    Zusammen mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung werden Fragestellungen zum Behandlungsverlauf geklärt, gegebenenfalls wird ein kostenloses Gutachten erstellt.

 

Bestätigt das Gutachten der Schlichtungsstelle oder des MDK einen Behandlungsfehler, stehen Ihnen möglicherweise Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche gegenüber dem behandelnden Arzt zu.


Bei Schadenersatzansprüchen handelt es sich um Ihre eigenen zivilrechtlichen Ansprüche, die Sie nur selbst geltend machen können. Deshalb sollten Sie sich zu diesem Zeitpunkt einem Fachanwalt für Medizinrechte anvertrauen.

Bonusprogramme für Erwachsene und Kinder

Gesundheitsbewusstes Verhalten zahlt sich für Sie aus: Die BKK MEDICUS honoriert Ihre gesunde Lebensweise mit bis zu 200 € Bonus pro Kalenderjahr. Sogar Kinder und Jugendliche profitieren von dem neuen BKK Bonus mit bis zu 100 €.


Von Sport treiben bis hin zur Zahnvorsorge - es gibt für Sie viele Möglichkeiten. Da fällt es nicht schwer, mindestens drei Maßnahmen und Aktivitäten nachzuweisen. Nutzen Sie die Möglichkeit am Bonusprogramm teilzunehmen und entscheiden Sie dabei dennoch selbst, wie viel Sie für Ihre Gesundheit machen möchten.

Am Bonusprogramm kann grundsätzlich jeder teilnehmen, der bei der BKK MEDICUS versichert ist. Die Teilnahme ist freiwillig.

Bonusprogramm für Erwachsene

Bonusprogramm für Kinder

Check-up (ab 35 Jahren)

Diese Vorsorgeuntersuchung können alle Frauen und Männer ab 35 Jahren alle 2 Jahre in Anspruch nehmen.


Ein gründliches „Durchchecken“ dient der Früherkennung und zwar all solcher Erkrankungen, die schon im Vor- bzw. Frühstadium diagnostiziert und behandelt werden können.

Der Check-up 35  startet mit einem Gespräch – der sogenannten Anamnese. Der Arzt befragt Sie zu Vorerkrankungen und Krankheiten von Familienmitgliedern sowie zu eventuellen Beschwerden.

Untersuchung:

  • Eine vollständige körperliche Untersuchung:
    Dabei werden Herz, Lunge, Kopf, Hals, Bauch, Wirbelsäule, Bewegungsapparat, Nervensystem und Sinnesorgane überprüft, um abweichende oder krankhafte Befunde feststellen zu können.
  • Die Entnahme einer Blutprobe:
    Diese wird dann im Labor ausgewertet und gibt Aufschluss über Cholesterin- und Blutzuckerwerte. Anhand dieser Werte kann der Arzt erkennen, ob zum Beispiel der Verdacht auf eine Zuckerkrankheit (Diabetes) besteht.
  • Das Messen des Blutdrucks:
    Zusammen mit dem Cholesterinwert kann der Blutdruck auf Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) oder für einen Herzinfarkt hinweisen.
  • Die Untersuchung des Urins:
    Hinweise auf Nieren- und Blasenerkrankungen, aber auch eine Zuckerkrankheit lassen sich auf dem Teststreifen der Urinprobe ablesen.


Abschließend informiert Sie Ihr Arzt über die Ergebnisse der Gesundheitsuntersuchung und erstellt ein individuelles Risikoprofil für Sie. Darüber hinaus gibt er Ihnen Hinweise für eine gesunde Lebensweise im Alltag. Bei Verdacht oder Diagnose einer Krankheit folgen weiterführende Untersuchungen oder die entsprechende Behandlung.

Darmkrebsfrüherkennung

Ab dem Alter von 50 Jahren haben Versicherte der BKK MEDICUS Anspruch auf verschiedene Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs.


Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten in Deutschland. Sie betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Wird die Krankheit frühzeitig entdeckt, bestehen gute Heilungschancen.

  • Ab  50 Jahre: Stuhlbluttest

    Jährliche Untersuchung von Stuhlproben auf okkultes (unsichtbares) Blut im Rahmen der Krebsfrüherkennungsuntersuchungen beim Gynäkologen (Frauen) bzw. beim Urologen (Männer).

 

  • Ab  55 Jahre: Dickdarmspiegelung (Koloskopie)

    Untersuchung des Dickdarms auf Darmpolypen (mögliche Krebsvorstufe) und Dickdarmkrebs  mit einem Endoskop durch einen spezialisierten Arzt (Gastroenterologen, Viszeralchirurgen). Der Arzt kann dabei die Polypen sofort entfernen. Frühestens zehn Jahre nach der ersten Koloskopie  kann eine zweite Koloskopie durchgeführt werden.

    Wird diese Untersuchung nicht in Anspruch genommen, übernimmt stattdessen die BKK MEDICUS weiterhin alle zwei Jahre  die Kosten für Ihren Stuhlbluttest.

Fahrkosten

Sie müssen aufgrund medizinischer Behandlung zum Arzt oder ins Krankenhaus? Wir prüfen für Sie ob die Kosten ganz oder teilweise übernommen werden können.


Auch Fahrkosten zur ambulanten Behandlung werden in besonderen Ausnahmefällen übernommen und bedürfen allerdings einer vorherigen Genehmigung durch Ihre BKK MEDICUS.

Die Fahrkosten in Zusammenhang mit folgenden Leistungen übernimmt Ihre BKK MEDICUS:

  • Leistungen, die stationär erbracht werden
  • Bei Verlegung in ein anderes Krankenhaus / in eine Rehabilitationseinrichtung
  • Fahrten von Versicherten, die einen Krankentransportwagen erfordern
  • Rettungsfahrten zum Krankenhaus auch dann, wenn eine stationäre Behandlung nicht erforderlich ist
  • Fahrten zu vor- oder nachstationären Behandlungen oder zu ambulanten Operationen, wenn dadurch eine voll-/teilstationäre Krankenhausbehandlung vermieden oder verkürzt wird
  • Sonstigen Fahrten z. B. zur Dialyse oder Chemo-/Strahlentherapie nach vorheriger Genehmigung durch die BKK MEDICUS

 

Fahrkosten können bei ambulanter Behandlung nur in besonderen Ausnahmefällen und nach vorheriger Genehmigung übernommen werden.

Die Wahl des jeweiligen Verkehrsmittels, wie z.B. öffentliche Verkehrsmittel, Taxi, Privat-Pkw richtet sich nach der medizinischen Notwendigkeit und  Wirtschaftlichkeit. Diese wird von Ihrem Arzt bescheinigt. Bitte lassen Sie sich von Ihrem Arzt einen Transportschein ausstellen und reichen Sie diesen mit Ihrer Abrechnung zur Erstattung bei uns ein.

Ihr gesetzlich vorgeschriebener Eigenanteil beträgt 10 Prozent der Kosten, mindestens 5 € und maximal 10 € je einfache Fahrt auch für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Hinweis: Die Zuzahlung entfällt bei medizinischen Rehabilitationsbehandlungen.

Familienversicherung

Bei der BKK MEDICUS können Sie Ihre Familienangehörigen beitragsfrei mitversichern.


Sie als Mitglied der BKK MEDICUS können Ihre  Familienangehörigen (Ehegatte, Kinder) unter bestimmten Voraussetzungen kostenfrei mitversichern. Als Kinder gelten auch Pflegekinder, die vorwiegend beim Mitglied wohnen sowie Stiefkinder und Enkel, die vom Mitglied finanziell unterhalten werden.

Voraussetzungen sind: Der Ehegatte und/oder die Kinder

  • haben ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland,
  • sind nicht selbst in der Krankenversicherung versicherungspflichtig,
  • sind nicht versicherungsfrei oder von der Versicherungspflicht befreit,
  • sind nicht hauptberuflich selbstständig tätig,
  • verdienen nicht mehr als 395,00 € im Monat
    (für geringfügig Beschäftige gilt eine Einkommensgrenze von 450 €).


Kinder sind beitragsfrei mitversichert:

  • bis zum vollendeten 18. Lebensjahr,
  • bis zum vollendeten 23. Lebensjahr, wenn sie nicht erwerbstätig sind oder
  • bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, wenn sie sich in einer Schul- oder Berufsausbildung ohne Arbeitsentgelt befinden oder ein freiwilliges soziales bzw. ökologisches Jahr absolvieren.


Der Anspruch auf Familienversicherung verlängert sich über das 25. Lebensjahr hinaus um die Zeit des geleisteten Wehr- oder Zivildienstes, wenn die Schul- oder Berufsausbildung dadurch unterbrochen oder verzögert wird.

Ohne Altersbeschränkung besteht die Familienversicherung fort, wenn ein Kind behindert ist und sich nicht selbst unterhalten kann. Voraussetzung: Die Behinderung hat schon zum Zeitpunkt der Familienversicherung vorgelegen.


Kinder sind nicht familienversichert, wenn:

  • der mit den Kindern verwandte Ehegatte des Mitglieds nicht Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist und
  • sein Gesamteinkommen regelmäßig im Monat einen bestimmten Grenzbetrag
    (2014 mindestens 4.462,50 € ) übersteigt und
  • regelmäßig höher als das Gesamteinkommen des Mitgliedes ist


Einen Antrag zur Familienversicherung können Sie bei uns herunterladen.

Füllen Sie den Antrag vollständig aus und senden Sie uns diesen zurück. Bitte tragen Sie die Angaben für Ihren Ehepartner immer ein, auch dann, wenn bei uns ausschließlich Ihre Kinder mitversichert werden sollen. Ist Ihr Ehepartner nicht gesetzlich krankenversichert, fügen Sie bitte einen aktuellen Einkommensnachweis bei.

Geburtsvorbereitungskurs

In Geburtsvorbereitenden Kursen lernen Sie zum Beispiel Entspannungs- und Atemtechniken. Ihre BKK MEDICUS übernimmt die Kosten für diese Kurse.


Gut zu wissen: Die  gesetzlich vorgegebenen Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft, Ihre Teilnahme an einem Geburtsvorbereitungskurs (auch für werdende Väter) und die spätere Teilnahme an der Rückbildungsgymnastik werden beim Bonusprogramm honoriert.

Für den werdenden Vater ist die Teilnahme an einem Geburtsvorbereitungskurs eine ideale Gelegenheit sich mit anderen Vätern auszutauschen.


Im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge und Schwangerenbetreuung übernimmt die BKK MEDICUS die Kosten für den Geburtsvorbereitungskurs bei einer Hebamme. Für höchstens 14 Stunden rechnet die Hebamme direkt mit der BKK MEDICUS ab.

Nähere Informationen zu diesen Kursen erhalten Sie bei Ihrem Arzt, Ihrer Hebamme oder auch im Krankenhaus.




Gesundheitskurse

Ihre BKK MEDICUS setzt mit Ihnen gemeinsam auf eine gesunde Lebensweise und unterstützt Ihre Motivation durch die Förderung von Gesundheitskursen.


Mit dieser Extraleistung haben Sie die Möglichkeit, sich innerhalb eines Gesundheitskurses  über gesundheitsfördernde Übungen zu informieren und diese aktiv auch in Ihrem Alltag umzusetzen.


Bei regelmäßiger Teilnahme erstatten wir Ihnen 100% der Kursgebühren, maximal 75 € je Kurs.


Sie erhalten Zuschüsse für maximal zwei Gesundheitsvorsorgemaßnahmen im Jahr.
Zu Gesundheitsvorsorgemaßnahmen zählen neben Gesundheitskursen auch die Aktivwoche und Well-Aktiv-Programme als Kompaktangebote. Hierbei ist ein gewähltes Kompaktangebot als zwei in Anspruch genommene Gesundheitskurse zu werten.

Mit unserer Onlinesuche finden Sie bereits geprüfte Kurse in Ihrer Nähe. Haben Sie bereits einen Anbieter gesucht, welcher jedoch nicht in der Onlinesuche aufgelistet ist, können Sie sich natürlich auch gern an unsere Mitarbeiter wenden. Diese überprüfen dann gern für Sie, ob eine Bezuschussung möglich ist.

Es kann jedoch nicht alles gefördert werden, was vielleicht auf den ersten Blick gesundheitsfördernd erscheint. Im Interesse unserer Versicherten bezuschussen wir nur Kursangebote, die bestimmten Anforderungen und Qualitätsrichtlinien entsprechen. Gern helfen Ihnen die Servicemitarbeiter bei der Auswahl eines geprüften Kursanbieters.

Haben Sie sich für einen förderfähigen Kurs entschieden, müssen Sie zunächst in Vorleistung gehen. Bitte reichen Sie  zur Kostenerstattung nach Beendigung des Kurses eine vom Kursleiter vollständig ausgefüllte Teilnahmebescheinigung bei uns ein. Nach Vorlage der Teilnahmebescheinigung schreiben wir innerhalb weniger Tage den Erstattungsbetrag Ihrem Konto  gut.


Sie sind Anbieter von Gesundheitskursen?
Sie bieten selbst Kurse an und möchten wissen, ob sich die BKK MEDICUS an den Kursgebühren für ihre Versicherten beteiligt?


Unter www.zentrale-pruefstelle-praevention.de erfahren Sie, welche Bedingungen Kurse für eine Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen erfüllen müssen und wie Sie Ihre Kursangebote zentral prüfen lassen können, um sie in der zentralen Kursdatenbank zu veröffentlichen.

Gesundheitsprogramme für chronisch Kranke

Als Chroniker erhalten Sie bei uns mit BKKMedPlus eine besondere Versorgung. Die Behandlungsschritte werden zwischen den Therapeuten besser
abgestimmt.


Sie als Patient werden besser in Entscheidungen einbezogen und informiert. Damit soll Ihnen auch vieles erleichtert und abgenommen werden.

Viele Teilnehmer von BKKMedPlus sind außerdem von Zuzahlungen befreit.


BKK MedPlus bieten wir für folgende Erkrankungen an:

  • Asthma
  • Brustkrebs
  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung-COPD
  • Diabetes Mellitus Typ I und Typ II
  • Koronare Herzkrankheit (KHK)


Die Vorteile für Sie:

  • gewissenhafte Beratung und Betreuung durch Ihren Facharzt
  • Sie erhalten einen abgestimmten Therapieplan, der Ihre Bedürfnisse und Erfordernisse beachtet
  • Vermeidung von Langzeitkomplikationen (Folgeerkrankungen) durch optimale Kontrolluntersuchen viertel- bzw. halbjährlich
  • Vermeidung von unnötigen Doppeluntersuchungen


Für die Teilnahme bei BKK MedPlus ist Ihre Einschreibung und  die Einhaltung der vereinbarten Arzttermine erforderlich. Sprechen Sie Ihren Arzt bitte  an. Dieser prüft die Voraussetzungen für Sie. Die Teilnahme an dem jeweiligen Behandlungsprogramm ist freiwillig und kostenfrei. Ein Austritt ist durch einen schriftlichen Widerruf jeder Zeit möglich.

Nähere Informationen zu BKK MedPlus.

Haushaltshilfe

Wer führt den Haushalt weiter wenn ein Elternteil ins Krankenhaus muss? Unterstützung bietet die Haushaltshilfe Ihrer BKK MEDICUS.

 

Die BKK MEDICUS leistet Haushaltshilfe, wenn Versicherte wegen Krankenhausbehandlung, Vorsorge- oder Rehabilitationsleistungen den Haushalt nicht weiterführen können.

Voraussetzung ist, dass im Haushalt ein Kind unter 12 Jahren lebt (bei Behinderung keine Altersgrenze) und eine Weiterführung des Haushalts durch eine andere im Haushalt lebende Person nicht möglich ist.


Ihre BKK MEDICUS gewährt, soweit nicht arbeitsrechtliche Regelungen eine entsprechende Leistung vorsehen, auch dann Haushaltshilfe, wenn der Versicherte häusliche Krankenpflege erhält oder ambulanter ärztlicher Behandlung bedarf und eine andere im Haushalt lebende Person den Haushalt nicht weiterführen kann.

Die Haushaltshilfe wird für längstens 42 Tage je Krankheitsfall gewährt; wenn dem Versicherten nach ärztlicher Bescheinigung wegen Krankheit die Weiterführung des Haushaltes nicht möglich ist.

Bei Pflegebedürftigkeit ist die hauswirtschaftliche Versorgung ein Teil der Leistungen der sozialen Pflegeversicherung.

Für jeden Kalendertag der Leistungsinanspruchnahme ist eine Zuzahlung in Höhe von 10% der täglichen Kosten der BKK MEDICUS für die Haushaltshilfe zu entrichten.
Die tägliche Zuzahlung (Ihr Eigenanteil) beträgt mindestens 5 € bis maximal 10 € je Kalendertag.


Haushalthilfe bei Schwangerschaft und Entbindung


Beispiele für diese Haushalthilfe sind strenge Bettruhe während der Schwangerschaft, eine Krankenhaus- oder Hausentbindung. Dabei spielt es keine Rolle, ob dem Haushalt bereits ein Kind angehört.

Eine Haushaltshilfe müssen Sie vorher beantragen. Ihr Arzt sollte angeben, warum in welchem Umfang Sie Unterstützung benötigen. Die Bescheinigung reichen Sie bitte im Original bei Ihrer BKK MEDICUS ein.

Häusliche Krankenpflege

Sie werden wegen einer Erkrankung zu Hause medizinisch versorgt und benötigen zusätzliche Pflege? Ihre BKK MEDICUS übernimmt die Kosten für die tägliche Pflege, für medizinische Maßnahmen sowie für die Versorgung zu Hause.


Anstelle einer Krankenhausbehandlung ist neben der ärztlichen Betreuung die Pflege durch eine qualifizierte Pflegekraft zu Hause in Ihrer vertrauten Umgebung möglich.

So können Sie möglichst in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben oder zeitnah zurückkehren.


Es gibt verschiedene Formen der häuslichen Behandlungspflege:

  • Grundpflege
    Die Grundpflege sichert Ihnen Hilfe bei der Körperpflege und beim Essen
  • Behandlungspflege
    Darunter versteht man medizinisch notwendige Hilfeleistungen wie Verbandswechsel, Wundversorgung und Medikamentengabe
  • hauswirtschaftliche Versorgung
    Darunter zählt beispielsweise: einkaufen, Essen zubereiten, Reinigung der Wohnung, das Waschen der Wäsche
  • häusliche Krankenpflege bei Schwangerschaft und Entbindung
    Häusliche Pflege kann beantragt werden, bei Beschwerden während der  Schwangerschaft oder nach der Entbindung


Der Anspruch auf häusliche Krankenpflege besteht nur, wenn keine andere Person im Haushalt lebt und die Pflege übernehmen kann. Zudem muss die häusliche Krankenpflege auch medizinisch notwendig sein.

Diese Entscheidung trifft zunächst Ihr Arzt und stellt Ihnen eine Verordnung aus, die Sie bitte an uns weiterleiten. Die Verordnung muss Angaben über den Grund der häuslichen Krankenpflege, über die Art, Intensität und voraussichtliche Dauer enthalten.

Zusätzlich übernimmt die BKK MEDICUS auch die Kosten der häuslichen Krankenpflege, wenn diese zur Sicherung des Behandlungserfolgs  notwendig ist.

Soll die häusliche Krankenpflege einen Krankenhausaufenthalt ersetzen, gewährt die BKK Ihren Versicherten die erforderliche Grund- und Behandlungspflege sowie hauswirtschaftliche Versorgung – je nach Krankheitsfall bis zu vier Wochen.

Einen kleinen Teil der Kosten müssen Sie jedoch selbst tragen. Nach Vollendung des 18. Lebensjahres sind das 10 Prozent der täglichen Pflegekosten, allerdings für nur maximal 28 Tage im Jahr und 10 € für jede Verordnung. In besonderen Fällen sind keine Zuzahlungen zu leisten.

Mehr dazu erfahren Sie unter Zuzahlungen

Hautscreening

Hautkrebs ist die am häufigsten auftretende Krebserkrankung. Wird Hautkrebs im Frühstadium erkannt, ist die Krankheit schon durch einfache chirurgische Eingriffe zu behandeln und heilbar.


Als Versicherte der BKK MEDICUS haben Sie die Möglichkeit ab einem bestimmten Alter an der Krebsfrüherkennung teilzunehmen.

Ab dem Alter von 35 Jahren können Männer und Frauen, die bei der BKK MEDICUS versichert sind, alle 2 Jahre einen Haut-Check durchführen lassen.


Zusätzlich wird alle 2 Jahre bei Versicherten zwischen 14 und 34 Jahren das Hautscreening im Rahmen des BKK Bonusprogramms anerkannt und bonifiziert.

Diese Früherkennungsuntersuchung kann ein Dermatologe vornehmen, nach entsprechender Weiterbildung auch ein Facharzt für Allgemeinmedizin, Internist oder praktischer Arzt.

Darüber hinaus bieten Ärzte weitere Untersuchungen zur Hautkrebsfrüherkennung an. Hierbei handelt es sich um sogenannte Individuelle Gesundheitsleistungen wie zum Beispiel die Auflichtmikroskopie oder Videodukumentation. Die Kosten für diese privatärztlichen Leistungen können leider nicht übernommen werden.

Hebammenrufbereitschaft

Nur wenige Babys kommen am errechneten Geburtstermin zur Welt. Umso beruhigender ist es für werdende Mütter, wenn die Hebamme rund um die Uhr erreichbar ist.


Damit Sie als Schwangere rundum gut betreut sind, bieten viele Geburtshelferinnen eine Hebammen-Rufbereitschaft an.

Die Hebamme erbringt die Leistung in der Regel zwischen der 38. und 42. Schwangerschaftswoche. In diesen fünf Wochen ist die Hebamme zu jeder Tages- und Nachtzeit und auch an Wochenenden und Feiertagen für Sie telefonisch erreichbar.

Die BKK MEDICUS übernimmt die Kosten der Rufbereitschaft der Hebamme als Exraleistung bis zu einem Betrag von 250 €.


Bitte legen Sie zur Erstattung die Originalrechnung der Hebamme unter Angabe der Kontodaten vor.

Heilmittel

Heilmittel sind medizinische Dienstleistungen, die Ihnen helfen eine Krankheit zu heilen, Ihre Verschlechterung zu verhüten und Beschwerden zu lindern.


Diese therapeutischen Leistungen dürfen nur von entsprechend ausgebildeten Personen erbracht werden.

DIE BKK MEDICUS übernimmt die Kosten für Heilmittel. Heilmittel heilen, lindern, und verhüten ein Fortschreiten der Krankheit.


Maßnahmen der Physikalischen Therapie werden hauptsächlich von Physiotherapeuten sowie Masseuren und medizinischen Bademeistern durchgeführt.

Sie umfasst von außen angewendete bewegende, mechanische, elektrische und thermische Maßnahmen. Bei Bädern und Inhalationen werden auch chemische Inhaltsstoffe verwendet. Zur physikalischen Therapie gehören vor allem Massagen, Krankengymnastik, Inhalationen, Bäder sowie Wärme- und Kälteanwendungen.

Maßnahmen der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie erbringen Logopäden und Sprachheilpädagogen.
Die Stimmtherapie dient dazu, Atmung, Lautstärke, Artikulation und Schluckvorgänge zu regulieren. Die Sprechtherapie soll Artikulation und Sprechgeschwindigkeit sowie die Koordination von Sprechen, Atmung, Stimme und Schluckvorgang fördern und das Sprechen verbessern.
Die Sprachtherapie hilft, das Sprachverständnis aufzubauen, die Lautsprache auszubilden und zu erhalten sowie das Hören zu verbessern.

Mit Maßnahmen der Ergotherapie werden Störungen von Bewegung, der Sinne, der Psyche und Wahrnehmung behandelt.

Hält Ihr behandelnder Arzt eine Versorgung mit Heilmitteln aus medizinischer Sicht für erforderlich, kann er Ihnen die für Sie notwendigen Maßnahmen verordnen.  Die Heilmittelrichtlinien regeln Art, Menge und Besonderheiten der verordnungsfähigen Therapien.  Die Inanspruchnahme ist bei jedem zugelassenen Leistungserbringer möglich.

Haben Sie das 18. Lebensjahr vollendet, ist eine Zuzahlung von 10 Prozent der Kosten an den Leistungserbringer plus 10 € je Verordnung zu zahlen.

Hilfsmittel

Sie benötigen ein Hörgerät, eine Einlage oder einen Rollstuhl? Die BKK MEDICUS versorgt Sie mit einem geeigneten und passenden Hilfsmittel.


Soweit die Hilfsmittel nicht als allgemeine Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens anzusehen oder ausgeschlossen sind, haben Versicherte der BKK MEDICUS Anspruch auf Versorgung mit Hilfsmitteln, die im Einzelfall erforderlich sind.

Kosten für Hilfsmittel übernimmt Ihre BKK MEDICUS in Höhe des Festbetrags bzw. wie mit dem Anbieter vertraglich vereinbart. Die BKK Medicus versorgt Sie mit Hilfsmitteln und hilft Ihnen den Alltag besser zu bewältigen.


Ob Sie ein Hilfsmittel benötigen, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt. Er entscheidet auch, wenn Hilfsmittel geändert oder ersatzweise beschafft werden müssen.

Zu den Hilfsmitteln zählen zum Beispiel Prothesen, Krankenfahrstühle sowie Hörgeräte.

Kosten für Hörgeräte-Batterien können für Versicherte bis zum vollendeten 18. Lebensjahr von Ihrer BKK MEDICUS übernommen werden. Bei Brillen ist der Anspruch grundsätzlich auf Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres und auf sehr schwer sehbehinderte Versicherte begrenzt.

Ist für ein erforderliches Hilfsmittel (z.B. Einlagen für Schuhe, Hörgeräte und Kompressionsstrümpfe ) ein Festbetrag festgesetzt, trägt Ihre Krankenkasse die Kosten bis zur Höhe dieses Betrages.

Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, leisten zu jedem verordneten Hilfsmittel eine Zuzahlung in Höhe von 10 Prozent der Kosten des Hilfsmittels, maximal 10 €.

Ausnahmen - Hilfsmittel für den Verbrauch:
Zu den Hilfsmitteln, die für den Verbrauch bestimmt sind, gehören beispielsweise Materialien bei Inkontinenz. Bei den Verbrauchshilfsmitteln beträgt die Zuzahlung 10 Prozent je Packung. Die Zuzahlung ist allerdings auf höchstens 10 € für den Monatsbedarf begrenzt.

Hospiz

Wer in seiner letzten Lebensphase in einem Hospiz betreut werden muss, wird von der BKK MEDICUS finanziell entlastet.


Hospize haben die Aufgabe, dem Patienten bis zuletzt ein schmerzfreies, würdevolles und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Die BKK MEDICUS übernimmt die Kosten, wenn ein Patient vollstationär in ein Hospiz aufgenommen wird.


Zusammen mit der Pflegekasse übernehmen wir die anfallenden Kosten. Selbstverständlich braucht der Versicherte in dieser Phase keinen Eigenanteil zu tragen. Der Versicherte kann aus allen zugelassenen Hospizeinrichtungen frei wählen.

Adressen von Hospizen können Ihnen die Sozialdienste der Krankenhäuser benennen.

Impfungen

Schutzimpfungen sind seit langem fester Bestandteil der medizinischen Versorgung in Deutschland und für Sie als Versicherten der BKK MEDICUS völlig kostenlos.


Experten raten, sich gegen verschiedene Erkrankungen impfen zu lassen. Und das nicht nur Ihrer eigenen Gesundheit zu Liebe. Impfungen verhindern auch die Übertragung von Krankheitserregen auf andere Menschen und damit die Entstehung von Epidemien. In Deutschland sind Impfungen freiwillig. Machen Sie trotzdem mit!

Die meisten Impfungen werden im frühen Kindesalter durchgeführt, um Kinder möglichst früh vor Ansteckung zu schützen. Aber auch für Jugendliche und Erwachsene gibt es Impftermine.


Der Impfkalender gibt einen raschen Überblick der empfohlenen Impfungen.

Die BKK MEDICUS bezahlt Ihnen die Impfungen, die die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt und die der Gemeinsame Bundesausschuss in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen hat.

Die BKK MEDICUS übernimmt die Kosten für die Schutzimpfungen gegen:

  • Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Masern, Mumps, Röteln, Polyomyelitis (Kinderlähmung),
  • Rotaviren für Kinder bis zum 6. Lebensmonat,
  • Meningokokkenimpfung (Hirnhautentzündung) ab dem 3. Lebensmonat bis zum 18. Lebensjahr sowie für Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,
  • Pneumokokkenimpfung für Kinder ab dem 3. Lebensmonat bis zum vollendeten 2. Lebensjahr
  • Windpocken,
  • Humanen Papillomavirus (HPV/Gebärmutterhalskrebs) für alle Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 17 Jahren,
  • Herpes Zoster (Gürtelrose) ab dem 50. Lebensjahr, sowie Influenza (Grippeschutzimpfung).


Diese Impfungen bekommen Sie gegen Vorlage Ihrer Gesundheitskarte bei Ihrem Vertragsarzt. Sollte Ihnen Ihr Arzt dennoch die Kosten privat in Rechnung stellen, reichen Sie diese bitte im Original zur Erstattung an uns weiter. Zur Dokumentation legen Sie Ihren Impfausweis bitte in der Praxis vor. Sollten Sie noch keinen Ausweis besitzen, stellt der Arzt Ihnen gern diesen kostenfrei aus. Den Impfstoff erhalten Sie im Regelfall zuzahlungsfrei.

 

Sie verbringen Ihren Urlaub auch gern mal außerhalb von Europa? Auch dann ist uns Ihre Gesundheit wichtig und unterstützen Sie mit einem Zuschuss zu Impfungen für private Urlaubsreisen.


Die BKK MEDICUS erstattet ihren Versicherten ab dem 18. Lebensjahr die Kosten für Reiseimpfungen zu 70 % - für Versicherte unter 18 Jahren sogar in voller Höhe.

Jetzt mehr zu den Reiseimpfungen erfahren

Integrierte Versorgung

Die BKK MEDICUS gewährleistet Ihnen eine gezielte Versorgung, bei der alle ambulanten und stationären Behandlungsschritte bis hin zur Rehabilitation fachübergreifend, perfekt aufeinander abgestimmt sind.


Eine Qualitätssteigerung bei der Patientenversorgung, die Vermeidung von Mehrfachuntersuchungen sowie verkürzte Behandlungszeiten sind nur einige typische Merkmale der Integrierten Versorgung Ihrer BKK MEDICUS. Selbstverständlich ist die Teilnahme freiwillig.

Die BKK MEDICUS hat in den verschiedenen Bundesländern Verträge mit regionalen Leistungserbringern geschlossen.
Ergebnis sind Angebote zur Integrierten Versorgung in unterschiedlichen medizinischen Sektoren.

So gibt es nur als Beispiel in den Bundesländern Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Hamburg sowie Baden-Württemberg Verträge über ambulante Operationen mit kurzzeitigem stationärem Aufenthalt in verschiedenen Indikationsbereichen (Chirurgie, Orthopädie, Gynäkologie, Urologie und HNO).

Das Angebot der BKK MEDICUS befindet sich in einem stetigen Erweiterungsprozess.

Vorteile für Versicherte der BKK MEDICUS:

  • ausgewählte Kliniken bieten modernste OP-Möglichkeiten und erfahrene Operateure
  • kurze Liegezeiten
  • rasche Terminvergabe
  • Gewährleistung und Nachbehandlung
  • Einsparung der Zuzahlung
  • Möglichkeit der Übernachtung in einer Tagesklinik

Jugenduntersuchungen

Mit unserem Spezial- Jugendprogramm sichern Sie Ihrem Kind optimale Voraussetzungen für die Schulzeit oder den absehbaren Berufsstart.


Für viele Krankheiten und Verhaltensweisen, die die Gesundheit beeinflussen, wird der Grundstein bereits in der Kindheit gelegt. Rechtzeitig erkannt, lassen sich Erkrankungen oder Störungen der körperlichen, geistigen und sozialen Entwicklung im Kindes- und Jugendalter häufig beheben oder zumindest deren Folgen abschwächen.

Viele Ärzte bieten für die Jugendvorsorgeuntersuchungen spezielle Termine an.


Jugenduntersuchung J1

Mädchen und Jungen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren können die Untersuchung beim Kinder- und Jugendarzt, beim Allgemeinarzt oder Internisten durchführen lassen. Sie ist kostenlos - alles was  Sie brauchen, ist die Gesundheitskarte.

Die Untersuchung umfasst die Erhebung der gesundheitlichen Vorgeschichte und eine klinisch-körperliche Untersuchung.

Die Erfassung der Vorgeschichte konzentriert sich auf:

  • auffällige  seelische Entwicklungen und Verhaltensstörungen
  • auffällige schulische Entwicklungen
  • gesundheitsgefährdende Verhaltensweisen (Rauchen,  Alkohol- oder Drogenkonsum)
  • chronische Erkrankungen

 

Jugenduntersuchung J2

Zu den Schwerpunkten der J2 gehört das Erkennen bzw. die Behandlung von Pubertäts- und Sexualitätsstörungen, von Haltungsstörungen, Kropfbildung bis hin zur Diabetes-Vorsorge.

Der Jugendarzt berät den Jugendlichen bei Fragen des Verhaltens, der Sozialisation, der Familie und der Sexualität sowie der Berufswahl.

Der Arzt sollte darauf achten, dass fehlende Impfungen nachgeholt beziehungsweise unvollständige  Impfserien ergänzt werden.

Dies  gilt für Hepatitis B, Masern, Mumps, Röteln, Windpocken und Meningokokken. Mädchen sollten möglichst vor dem ersten Sexualkontakt gegen Humane Papillomaviren (HPV) geimpft werden.

Alle zuvor aufgeführten Impfungen lassen sich bis kurz vor dem 18. Geburtstag der Jugendlichen durchführen.

Die Teilnahme an dieser Vorsorgeuntersuchungen J2 bonifiziert Ihre BKK MEDICUS im Rahmen des Bonusprogramms für Kinder. Sie erhalten vom Arzt eine Rechnung. Bitte reichen Sie die Originalrechnung zusammen mit dem Bonusheft bei uns ein.

Kieferorthopädische Behandlung

Sind die neuen Zähne Ihres Kindes schief oder wachsen sie nicht an der richtigen Position nach, sollten Sie einen Zahnarzt oder Kieferorthopäden aufsuchen. Dieser stellt fest, ob die BKK MEDICUS dafür die Kosten übernehmen darf.


Hält der Kieferorthopäde eine Zahnspange für notwendig, erhalten Sie einen Behandlungsplan in dem die notwendigen Therapien, die Art der Zahnspange und die Kosten festgesetzt werden.

Die BKK MEDICUS übernimmt die Kosten für die kieferorthopädische Behandlung bei erheblichen Kiefer- bzw. Zahnfehlstellungen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.


Die Behandlung dauert in der Regel mehrere Jahre. Ein Behandlungsbeginn nach dem 18. Lebensjahr ist möglich allerdings ist eine Kostenübernahme durch die BKK MEDICUS nur bei schweren Kieferanomalien möglich.

Die BKK MEDICUS übernimmt für das erste Kind 80 Prozent der Kosten und für jedes weitere im Haushalt lebende Kind 90 Prozent. Die Eigenbeteiligung von 20 Prozent bzw. 10 Prozent ab dem 2. Kind bei gleichzeitiger Behandlung werden nach erfolgreichem Abschluss erstattet. Ihre BKK MEDICUS übernimmt somit 100 Prozent der Kosten der kieferorthopädischen Behandlung.

Kinder- und Jugenduntersuchungen

Ob die Entwicklung Ihres Kindes normal verläuft, kann nur der Kinderarzt feststellen. Deshalb sind die regelmäßigen kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen auch besonders wichtig.


Wir möchten Sie bei der Vorsorge Ihres Kindes von der Geburt bis zur Pubertät unterstützen. In den Vorsorgeuntersuchungen checkt der Kinderarzt Ihr Kind in vollem Umfang. Die Untersuchungsergebnisse werden in das gelbe Untersuchungsheft eingetragen, welches Sie bereits nach der Entbindung im Krankenhaus erhalten haben.

Die gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche sind kostenfrei. Sie legen lediglich die Gesundheitskarte Ihres Kindes in der Arztpraxis vor.


Kinderuntersuchungen U1 - U11 und Jugenduntersuchungen J1-J2

Die Teilnahme an mindestens zwei der folgenden Maßnahmen für Kinder vor Vollendung des
18. Lebensjahres honoriert Ihre BKK MEDICUS mit einem Bonus.

Kinderkrankengeld

Wenn Sie der Arbeit wegen der Betreuung Ihres erkrankten Kindes fernbleiben müssen, zahlt die BKK MEDICUS Ihnen Kinderpflegekrankengeld.


Bei Vorlage bestimmter Voraussetzungen haben beide Elternteile Anspruch auf Kinderkrankengeld für 10 Tage pro Kind und Jahr. Sind mehr als zwei Kinder in einem Jahr erkrankt, sind es maximal 25 Tage je Elternteil.

Alleinerziehende müssen bei Erkrankung des Kindes bis zu 20 Tage von Ihrem Arbeitgeber freigestellt werden, maximal jedoch 50 Tage bei mehreren Kindern.


Voraussetzungen für den Erhalt des Kinderpflegekrankengeldes sind:

  • Sie erhalten als Arbeitnehmer/in kein Arbeitsentgelt für die Zeit, in der Sie Ihr Kind pflegen
  • Ihr Kind ist gesetzlichen krankenversichert
  • keine andere im Haushalt lebende Person kann das Kind betreuen
  • eine ärztliche Bescheinigung bestätigt die Notwendigkeit der Pflege des Kindes
  • Ihr Kind hat das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet oder es ist behindert


Anspruchsdauer:

  • für jedes Kind 10 Arbeitstage pro Kalenderjahr
  • bei mehreren Kindern maximal insgesamt 25 Arbeitstage pro Kalenderjahr
  • Alleinerziehende haben Anspruch auf 20 Arbeitstage pro Kind und Kalenderjahr, für alle Kinder maximal jedoch 50 Arbeitstage je Kalenderjahr
  • für schwerstkranke Kinder, die nach ärztlichem Zeugnis nur noch eine Lebenserwartung von Wochen oder wenigen Monaten haben zeitlich unbegrenzt


Sie können auch die Übertragung des Kinderpflegekrankengeldanspruches des anderen Elternteils beantragen vorausgesetzt beide Elternteile sind gesetzlich versichert und der andere kann das Kind aus beruflichen Gründen nicht betreuen. Bitte sprechen Sie eine Übertragung des Kindergeldanspruchs auch mit Ihrem Arbeitgeber ab.

Krankengeld

Wenn Ihr Arzt Sie krank geschrieben hat, zahlt Ihnen Ihr Arbeitgeber zunächst Lohn oder Gehalt in der Regel bis zu sechs Wochen weiter. Doch auch bei längerer Arbeitsunfähigkeit sind Sie finanziell abgesichert.


Die BKK MEDICUS zahlt Ihnen Krankengeld und zwar bis zu 78 Wochen innerhalb von drei Jahren ab Beginn der Erkrankung.

Während Sie Krankengeld beziehen, bleibt Ihr Krankenversicherungsschutz erhalten und das beitragsfrei!


Bitte informieren Sie unverzüglich Ihren Arbeitgeber/ Ihre Agentur für Arbeit über die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer.

Das Krankengeld muss bei Ihrer BKK MEDICUS nicht gesondert beantragt werden.

Reichen Sie die entsprechende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei uns ein, prüfen wir für Sie automatisch ob ein Anspruch besteht.

Das Krankengeld beträgt entsprechend der Beitragsbemessungsgrenze 70% des Bruttoentgelts, jedoch maximal 90% des Nettoarbeitsentgelts.

Für das Krankengeld wird das im letzten abgerechneten Entgeltabrechnungszeitraum (Bemessungszeitraum) vor Beginn der Erkrankung erzielte regelmäßige Bruttoarbeitsentgelt berücksichtigt, soweit es der Beitragsberechnung unterliegt. Eingerechnet werden auch beitragspflichtige Einmalzahlungen in den letzten 12 Monaten vor Beginn der Erkrankung.

Von Ihrem Krankengeld  zahlen Sie Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung.

Hauptberuflich Selbständige haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Krankengeld. Sie haben allerdings auch die Möglichkeit sich für eine Krankenversicherung mit Krankengeld zu entscheiden.

Krankenhausbehandlung

Werden Sie in ein Krankenhaus eingewiesen, so benötigen Sie eine medizinische Versorgung, die ambulant nicht mehr möglich ist. Mit unserem kostenlosen BKK-Klinikfinder unterstützen wir Sie gern bei der Suche einer geeigneten Klinik.


In der Regel können Sie unter allen per Gesetz oder Vertrag zugelassenen Kliniken frei wählen. Verlassen Sie sich insoweit auf die Fachkenntnis Ihres Arztes. In Abstimmung mit Ihnen wird er Ihnen einen Vorschlag unterbreiten, der Ihren Bedürfnissen entspricht.

Werden Sie vollstationär aufgenommen werden Sie von der Aufnahme bis zur Entlassung aus der Klinik medizinisch behandelt, untergebracht und verpflegt.


Eine Kostenübernahme vor Beginn der stationären Behandlung ist in der Regel nicht notwendig. Sollte dies in Ausnahmefällen von der Klinik doch einmal gewünscht werden, übersenden Sie uns bitte den Einweisungsschein mit der Bitte um Bestätigung der Kostenübernahme für die Krankenhausbehandlung.

Es gibt jedoch je nach Schwere Ihrer Erkrankung weitere Möglichkeiten einer Krankenhausbehandlung wie zum Beispiel:

  • an Ambulanzen
  • ambulante Operationen und geplante Behandlungen
  • vorstationäre Behandlungen
  • teilstationäre Behandlungen
  • nachstationäre Behandlungen


Ihre BKK MEDICUS übernimmt die vertraglich vereinbarten Krankenhauskosten für die Behandlung in dem auf der Einweisung benannten Krankenhaus.
Sie leisten je Kalendertag einen Eigenanteil in Höhe von zehn Euro an die Klinik. Ihre Zuzahlung ist auf maximal 28 Tage im Kalenderjahr begrenzt. Versicherte unter 18 Jahren müssen keine Zuzahlung leisten.

Zusatzkosten wie beispielsweise privatärztliche Behandlungen durch den Chefarzt oder/und die Unterbringung in einem Ein-bzw. Zweibettzimmer darf die BKK MEDICUS nicht übernehmen. Sie können jedoch zur Absicherung dieser Kosten Ihren Versicherungsschutz mit einer Zusatzversicherung abrunden. Unser Kooperationspartner, die Barmenia Krankenversicherung, bietet hier sinnvolle Ergänzungsversicherungen an.

Krebsfrüherkennung für Frauen

Ihre BKK MEDICUS möchte, dass Sie gesund bleiben. Als Versicherte können Sie ab einem bestimmten Alter verschiedene Krebsfrüherkennungsuntersuchungen in Anspruch nehmen.


Zum Arzt gehen, obwohl Sie sich fit fühlen? Viele Krankheiten, wie Bluthochdruck oder erhöhte Blutfette, beginnen unauffällig, können aber zu ernsthaften Erkrankungen führen. Die Hautkrebs-Früherkennung bietet eine Beratung zum individuellen Krankheitsrisiko des Patienten und Verhaltenstipps zum Schutz vor Hautkrebs. 90 Prozent der Darmkrebsopfer bräuchten nicht sterben, wenn die Erkrankung oder ihre Vorstufen frühzeitig erkannt und behandelt würden.

Die Kosten für Früherkennungsuntersuchungen werden in voller Höhe übernommen. Bitte legen Sie beim Arzt einfach Ihre elektronische Gesundheitskarte vor.

 

Alter Früherkennungsuntersuchung Was wird gemacht?
20 Jahre Früherkennung Gebärmutterhalskrebs und Krebserkrankungen des Genitales Anamnese (gezielte Erhebung der medizinischen Vorgeschichte der Patientin)
Untersuchung der äußeren und inneren Geschlechtsorgane
Abstrich zur Zellgewinnung vom Muttermund und aus dem Gebärmutterhalskanal mit nachfolgender mikroskopischer Untersuchung der Zellen
Beratung zum Untersuchungsergebnis

zusätzlich ab
30 Jahre

jährlich

Früherkennung Brustkrebs Anamnese (z. B. Fragen nach Veränderungen)
Abtasten der Brustdrüsen und der örtlichen Lymphknoten (Achselhöhlen)
Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust
Beratung zum Untersuchungsergebnis

ab 35 Jahre

alle zwei Jahre

Check-up 35: Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Nierenerkrankungen Anamnese und Erstellen Risikoprofil
körperliche Untersuchung
Blutdruckmessung, Kontrolle des Cholesterins und des Blutzuckers
Kontrolle des Urins
Beratung zum Untersuchungsergebnis

ab 35 Jahre

alle zwei Jahre
Früherkennung Hautkrebs

Anamnese
Untersuchung der gesamten Haut
Beratung zum Untersuchungsergebnis

ab 50 Jahre

jährlich

Früherkennung Darmkrebs

Beratung über Ziel und Zweck des Darmkrebs-Früherkennungsprogramms
Test auf nicht sichtbares (okkultes) Blut im Stuhl Beratung zum Untersuchungsergebnis

ab 50

alle zwei Jahre bis zum Ende des 70. Lebensjahres

Früherkennung Brustkrebs
(Mammographie-Screening)

Gezielte Anamnese
Röntgen-Untersuchung (Mammographie-Screening) der Brust
Information übler das Untersuchungsergebnis

ab 55 Jahre

Früherkennung Darmkrebs

nach 10 Jahren zweite Darmspiegelung
oder alle zwei Jahre Test auf nicht sichtbares (okkultes) Blut im Stuhl Beratung zum Untersuchungsergebnis

Krebsfrüherkennung für Männer

Ihre BKK MEDICUS möchte, dass Sie gesund bleiben. Als Versicherte können Sie ab einem bestimmten Alter verschiedene Krebsfrüherkennungsuntersuchungen in Anspruch nehmen.


Zum Arzt gehen, obwohl Sie sich fit fühlen? Viele Krankheiten, wie Bluthochdruck oder erhöhte Blutfette, beginnen unauffällig, können aber zu ernsthaften Erkrankungen führen. Die Hautkrebs-Früherkennung bietet eine Beratung zum individuellen Krankheitsrisiko des Patienten und Verhaltenstipps zum Schutz vor Hautkrebs. 90 Prozent der Darmkrebsopfer bräuchten nicht sterben, wenn die Erkrankung oder ihre Vorstufen frühzeitig erkannt und behandelt würden.

Die Kosten für Früherkennungsuntersuchungen werden in voller Höhe übernommen. Bitte legen Sie beim Arzt einfach Ihre elektronische Gesundheitskarte vor.

 

Alter Früherkennungsuntersuchung Was wird gemacht?

ab 35 Jahre

alle zwei Jahre

Check-up 35: Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Nierenerkrankungen Anamnese und Erstellen Risikoprofil
körperliche Untersuchung
Blutdruckmessung, Kontrolle des Cholesterins und des Blutzuckers
Kontrolle des Urins
Beratung zum Untersuchungsergebnis

ab 35 Jahre

alle zwei Jahre
Früherkennung Hautkrebs

Anamnese
Untersuchung der gesamten Haut
Beratung zum Untersuchungsergebnis

ab 45 Jahre

jährlich

Früherkennung Krebserkrankungen der Prostata und der äußeren Geschlechtsorgane Anamnese
Inspektion und Abtasten der äußeren Geschlechtsorgane
Enddarmaustastung zur Untersuchung der Prostata
Untersuchung örtlicher Lymphknoten
Beratung zum Untersuchungsergebnis

ab 50 Jahre

jährlich

Früherkennung Darmkrebs

Beratung über Ziel und Zweck des Darmkrebs-Früherkennungsprogramms
Test auf nicht sichtbares (okkultes) Blut im Stuhl Beratung zum Untersuchungsergebnis

ab 55 Jahre

Früherkennung Darmkrebs

nach 10 Jahren zweite Darmspiegelung
oder alle zwei Jahre Test auf nicht sichtbares (okkultes) Blut im Stuhl Beratung zum Untersuchungsergebnis

Künstliche Befruchtung

Ein unerfüllter Kinderwunsch ist meist für betroffene Paare auch eine Belastung. Kommt es auf natürlichem Wege zu keiner Schwangerschaft hilft bei einigen Paaren die moderne Medizin.


Unter bestimmten Voraussetzungen beteiligt sich die BKK MEDICUS an den Kosten der Kinderwunsch-Behandlung.

Bei unerfülltem Kinderwunsch ist es besonders wichtig, dass Ihr behandelnder Arzt Sie ausführlich berät. Er klärt Sie über die Ursachen und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten auf.


Damit sich die BKK MEDICUS an den Kosten einer künstlichen Befruchtung beteiligen kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Das Paar muss verheiratet sein.
  • Es dürfen nur Ei- und Samenzellen der betroffenen Ehepartner verwendet werden.
  • Die Versicherten haben das 25. Lebensjahr vollendet; Frauen jedoch noch nicht das 40. und Männer noch nicht das 50. Lebensjahr.


Vor Behandlungsbeginn benötigt die BKK einen Behandlungsplan des Arztes, der geprüft und genehmigt werden muss.

Bei der künstlichen Befruchtung übernimmt die BKK MEDICUS 50 % der Kosten für – abhängig von der Methode – drei bis acht Versuche.
Der Arzt rechnet die Hälfte der Kosten für Leistungen, die der BKK MEDICUS -Versicherte Ehepartner erhalten hat, über die Gesundheitskarte ab.

Ein sehr gutes Beratungsangebot hält die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.familienplanung.de für Sie vor.

Mammographie-Screening

Das Mammographie-Screening ist ein bundesweites Präventionsprogramm zur Früherkennung von Brustkrebs für alle Frauen zwischen 50 und 69.


Ein solches Programm, das nach den EU-Leitlinien höchsten Qualitätsanforderungen entspricht, hat es bisher in Deutschland nicht gegeben.

Das Mammographie-Screening ist die derzeit beste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs.
Alle Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren haben einen gesetzlichen Anspruch auf das Mammographie-Screening.


Zu den hohen Qualitätsanforderungen gehört beispielsweise:

  • nur besonders qualifizierte Einrichtungen dürfen dieses Programm durchführen,
  • jede Röntgenaufnahme der Brust (Mammographie) wird von zwei besonders geschulten Ärzten beurteilt,
  • jeder Arzt beurteilt routinemäßig die Mammographien von mindestens 5.000 Frauen im Jahr und
  • im Falle einer Verdachtsdiagnose die findet die erforderliche Abklärung innerhalb des Früherkennungsprogramms statt.


Die Ergebnisse werden von allen beteiligten Ärzten gemeinsam ausgewertet und das weitere Vorgehen besprochen.

Internationale Studien belegen, dass ein regelmäßiges Mammographie-Screening für Frauen in der Altersgruppe der 50- bis 69-Jährigen die Brustkrebs-Sterblichkeit erheblich senken kann, denn mit dieser Untersuchung lassen sich frühzeitig auch noch nicht tastbare Tumore aufspüren.

Das Mammographie-Screening wird von den Krankenkassen finanziert und in Zusammenarbeit mit den Kassenärztlichen Vereinigungen umgesetzt. Die Teilnahme ist natürlich freiwillig und kostenlos.


Auf Grundlage von Daten der Einwohnermeldeämter werden alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren im regelmäßigen Abstand von zwei Jahren zur Teilnahme am Mammographie-Screening schriftlich eingeladen. Ihnen wird ein Termin vorgeschlagen, sollte dieser Termin nicht passen, können Sie selbstverständlich telefonisch einen anderen vereinbaren.

Bitte denken Sie daran: Das Mammographie-Screening ist ein zusätzliches Angebot zur Krebsfrüherkennung und ersetzt nicht das Angebot der jährlichen Krebsfrüherkennungs-Untersuchung bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Bitte nutzen Sie beide Angebote – für Ihre Gesundheit.

Weitere Informationen finden Sie auch unter:
www.mammo-programm.de

Mutterschaftsgeld

Schwangere Frauen erhalten bei der BKK MEDICUS während der Schutzfristen finanzielle Sicherheit.


Die BKK MEDICUS freut sich gemeinsam mit Ihnen auf Ihr Baby  und möchte Sie in dieser Zeit besonders  unterstützen! Mutterschaftsgeld erhalten alle Frauen, die auch selbst mit Anspruch auf Krankengeld bei der BKK MEDICUS versichert sind.

Berufstätige Frauen erhalten ein Mutterschaftsgeld in Höhe von bis zu 13 € pro Kalendertag.


Der Mutterschutz beginnt 6 Wochen vor der Geburt und endet 8 Wochen danach. Bei Mehrlings- oder Frühgeburten verlängert sich der Zeitraum nach der Geburt auf 12 Wochen.

Die Höhe des Mutterschaftsgeldes richtet sich nach dem um die gesetzlichen Abzüge verminderten durchschnittlichen Arbeitsentgelt der letzten drei vollständig abgerechneten Kalendermonate.

Der Arbeitgeber stockt diese Bezüge bis zur Höhe des Nettolohns auf. Arbeitslose Frauen erhalten Mutterschaftsgeld in Höhe des Krankengeldes. Frauen, die bei der BKK MEDICUS pflichtversichert sind, bleiben während des Mutterschutzes und der gesamten Elternzeit beitragsfrei versichert. Gleiches gilt natürlich für Väter in Elternzeit.

Reichen Sie einfach zur Beantragung die ärztliche Bescheinigung über den mutmaßlichen Tag der Entbindung ein. Diese Bescheinigung erhalten Sie kostenfrei von Ihrem behandelnden Arzt oder der Hebamme.

Organspende

In Deutschland besteht eine sehr hohe Organspendebereitschaft, die allerdings nur zu einem geringen Teil dokumentiert ist. Mit dem Organspendeausweis können Sie Ihre Entscheidung dokumentieren und Ihren Angehörigen mitteilen.


Sich über die Organ- und Gewebespende Gedanken zu machen, ist nicht selbstverständlich, denn dieses Thema bedeutet auch, sich mit dem Tod und der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen. Eine Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende ist wichtig, da sonst im Fall der Fälle die Angehörigen entscheiden müssen. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen im Überblick, die Ihnen helfen sollen, Ihre Entscheidung zu treffen.

Tragen Sie den Organspendeausweis mit Ihren Ausweispapieren bei sich. Anders als bei der Knochenmarkspende gibt es bei der Organ- und Gewebespende keine Registrierung der Spender.


Alle Versicherten der BKK MEDICUS, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, erhalten von uns Aufklärungsmaterial zur Organ- und Gewebespende sowie einen Organspendeausweis. Mit der Zusendung des Aufklärungsmaterials und des Organspendeausweises werden die Versicherten aufgefordert, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen und ihre Entscheidung zu dokumentieren.
Die Abgabe einer solchen Erklärung ist freiwillig und kann auf dem zur Verfügung gestellten Organspendeausweis erfolgen. Eine Information soll von den Krankenkassen alle zwei Jahre versendet werden bis eine entsprechende Speicherung auf der neuen elektronischen Gesundheitskarte technisch möglich ist.

Gespendet werden können Herz, Nieren, Lunge, Leber, Bauchspeicheldrüse, Darm und Teile der Haut sowie Hornhaut der Augen, Herzklappen und Teile der Blutgefäße, des Knochengewebes, des Knorpelgewebes und der Sehnen. Grundsätzlich kann jeder Mensch Organspender werden. Minderjährige können ihre Bereitschaft zur Organ- und Gewebespende ab dem 16. Lebensjahr erklären.
Eine Begrenzung bis zu welchem Alter eine Spende möglich ist, gibt es nicht. Lediglich wenige Vorerkrankungen schließen eine Spende aus. Wichtig jedoch sind immer die Feststellung des Hirntodes und die Zustimmung zur Organ- und Gewebespende, denn nur dann darf auch eine Entnahme erfolgen. Der Hirntod wird von zwei Ärzten unabhängig voneinander nach den Richtlinien der Bundesärztekammer festgestellt. Anschließend folgen medizinische  Untersuchungen ob die Organe des potentiellen Spenders für eine Transplantation in Betracht kommen.

Weitere Informationen zum Thema Organspende.

Osteopathische Behandlung

Osteopathie zählt zu den alternativen Heilmethoden. Viele Menschen Vertrauen indes wegen der guten Verträglichkeit auf ihre Wirksamkeit.


Osteopathie arbeitet als manuelle Therapie ausschließlich mit den Händen, insbesondere bei Beschwerden des Bewegungsapparats. Wegen des guten Behandlungserfolges bietet Ihnen die BKK MEDICUS zusätzlich zu den gesetzlichen Leistungen die osteopathische Behandlung als Extraleistung an.

Auch bei Babys und Kindern kann die Osteopathie viel bewirken. Manchmal sind Babys sehr unruhig, schreien viel. Mithilfe eines erfahrenen Osteopathen lassen sich Verspannungen und Blockaden relativ schnell beseitigen.


Die Behandlung muss höchsten Standards entsprechen. Der Osteopath muss Mitglied in einem Berufsverband der Osteopathen sein oder eine osteopathische Ausbildung besitzen, die ihn zum Beitritt in einen Berufsverband der Osteopathen berechtigt.

Die BKK MEDICUS übernimmt die Kosten für maximal sechs Sitzungen je Kalenderjahr. Erstattet werden 80 Prozent des Rechnungsbetrages, jedoch nicht mehr als 60,00 € pro Sitzung.

Bitte legen Sie zur Erstattung die Originalrechnungen und eine ärztliche Anordnung vor.

Der Verband der Osteopathen Deutschland e. V. hat unter www.osteopathie.de eine Liste von ausgebildeten Osteopathen veröffentlicht.

Bei der Suche nach einem Osteopathen in Ihrer Nähe sind wir gern behilflich oder informieren Sie sich direkt bei den Berufsverbänden.

 

bvo - Bundesverband Osteopathie e.V.
Register der traditionellen Osteopathen in Deutschland GmbH
Deutsche Gesellschaft für osteopathische Medizin (DGOM) e.V.
Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e.V. (bao)
DÄGO - die Deutsche Ärztegesellschaft für Osteopathie e.V. (dägo)
Berufsverband für Funktionelle Osteopathie
Deutsch-Amerikanische Akademie für Osteopathie DAAO e.V.
Deutsche Gesellschaft für Kinder-Osteopathie (DGKO)
Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM)
Deutscher Verband für Osteopathische Medizin e.V. (DVOM)
Osteopathen in Hamburg e.V.
Deutsche Akademie für Osteopathische Medizin e.V. (DAOM e.V.)
Osteopathie Forum Hannover e.V.
Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)
ACON Arbeitsgemeinschaft für Chiropraktik/ Osteopathie Deutscher Heilpraktiker e.V.

Paradontosebehandlung

Ist das Zahnbett erkrankt, empfiehlt Ihnen Ihr Zahnarzt eine Parodontosebehandlung.


Es gibt für Zahnbetterkrankungen verschiedene Ursachen. Entscheidet sich Ihr Zahnarzt für eine Behandlung, muss die Kostenübernahme bei Ihrer BKK MEDICUS beantragt werden.

Parodontose zählt neben Karies zu den häufigsten Zahnerkrankungen überhaupt und muss unbedingt vom Zahnarzt behandelt werden.


Unter Parodontose (Gingivitis) versteht man eine Entzündung am Zahnfleisch. Diese wird in der Regel durch Bakterien verursacht, die wiederum einen Belag auf Zähnen und Zahnfleisch produzieren. Infolge dessen entwickelt sich das Zahnfleisch zurück, so dass die empfindlichen Teile des Zahns (z.B. Zahnhals) freigelegt werden.

Darüber hinaus kann sich der Zahn lockern und bei Nichtbehandlung der Erkrankung sogar ausfallen. Des Weiteren können sich Zahnfleischtaschen bilden, in denen Speisereste hängen bleiben. Im schlimmsten Fall bildet sich sogar die Kieferknochensubstanz zurück. Außerdem kann die Parodontose auf andere Zähne bzw. das umliegende Zahnfleisch übergreifen. Auch Mundgeruch und Zahnfleischbluten können eine Folge der Parodontose sein. Ein regelmäßiger Besuch beim Zahnarzt sorgt da für Abhilfe.

Der Zahnarzt überprüft bei der Untersuchung die Blutungsneigung des Zahnfleisches und die örtliche oder allgemeine Entzündung des Zahnfleisches und/oder des Zahnhalteapparates. Mit Hilfe einer speziellen Messsonde kann der Zahnarzt feststellen, ob bereits Zahnfleischtaschen vorhanden sind. Eine weitere Diagnosehilfe ist das Röntgenbild, auf dem man den Verlauf der Knochenlinie und eventuellen Knochenrückgang ersehen kann. Die Messungen der Taschentiefe, des Knochenabbaus und der freiliegenden Zahnhälse werden notiert.

Bitte legen Sie bei Zahngesundheitsuntersuchungen und –behandlungen Ihrem Zahnarzt die Gesundheitskarte vor. Entscheidet sich Ihr Zahnarzt für eine systematische Behandlung von Parodontopathien, wird er die Kostenübernahme bei uns beantragen. Bei medizinischer Notwendigkeit der Behandlung übernehmen wir die Kosten.

Eine Eigenbeteiligung ist bei der Parodontosebehandlung nicht zu entrichten.

Pflegeversicherung

Niemand wünscht es sich, die Pflegeversicherung einmal zu brauchen, doch auch Sie können sich ein Stück mehr sicher fühlen. Denn jeder gesetzlich Krankenversicherte ist auch automatisch pflegeversichert.


Die Pflegeversicherung sichert das finanzielle Risiko der Pflegebedürftigkeit ab. Sie soll es dem Pflegebedürftigen ermöglichen, ein selbst bestimmtes Leben zu führen.

Meist verbindet man den Begriff Pflegebedürftigkeit ausschließlich mit älteren Menschen, die allein leben und sich oft selbst nicht mehr versorgen können. Es können jedoch Menschen unterschiedlichen Alters durch Krankheit oder einen Unfall pflegebedürftig werden.

Welche Leistungen Pflegebedürftige erhalten, ist vom Grad der Hilfebedürftigkeit abhängig. Die Einstufung wird von der BKK MEDICUS und dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung vorgenommen.

Weitere Informationen über die Pflegeversicherung bei der BKK MEDICUS sowie den Pflegestufen und den Leistungen lesen.

Professionelle Zahnreinigung

Auch wenn Sie Ihr Gebiss noch so gut pflegen, erreichen Sie niemals alle Ecken. Auch Kronen und Brücken können länger halten, wenn regelmäßig eine professionelle  Zahnreinigung durchgeführt wird.


Auch bei gründlichem Zähneputzen können sich in schwer erreichbaren Zahnzwischenräumen Speisereste festsetzen. Ergänzen Sie deshalb sinnvoll Ihre  Mundhygiene neben den routinemäßigen Vorsorgeuntersuchungen mit der Extraleistung der BKK MEDICUS – der professionellen Zahnreinigung.

Die BKK MEDICUS bezuschusst Ihre professionelle Zahnreinigung mit bis zu 30 € pro Jahr und Versicherten ab 18 Jahren.


Mit einer normalen Bürste reinigen Sie gut 60 Prozent der Zahnflächen. Die elektrische gelangt etwas besser in Richtung Zwischenräume. Dennoch bleiben sie ungeputzt. Und: Genau da lagern sich Essensreste und Speichelbestandteile ab, aus denen sich Zahnbelag (Plaque) bildet. Auf diesem siedeln sich Bakterien an, die die Zähne angreifen und zu Karies oder Parodontitis führen können. Durch eine professionelle Zahnreinigung lassen sich weiche wie harte Beläge, also Zahnstein, gründlich entfernen. Das Risiko für Zahnkrankheiten reduziert sich dadurch deutlich. Vorausgesetzt Sie pflegen die Zähne daheim ebenfalls gründlich mindestens zweimal täglich.

Wie läuft die Zahnreinigung ab?

Normalerweise untersucht der Zahnarzt zunächst das Gebiss. Anschließend entfernt eine geschulte Zahnarzthelferin die Zahnbeläge. Grobe, eher weiche Beläge beseitigt sie häufig mit einem Ultraschallgerät.

Verfärben sich Stellen bräunlich – zum Beispiel durch Rauchen, Kaffee oder Tee – helfen Pulverstrahlgeräte. Mit einem Luft-Wasser-Salzgemisch sprengen sie Ablagerungen sozusagen weg. Mit Zahnseide und kleinen Bürstchen reinigt die Assistentin Zwischenräume. Danach poliert sie die Zähne, damit sie wieder eine glatte Oberfläche erhalten. Denn darauf kann sich Zahnbelag schlechter neu ansiedeln. Zum Schluss trägt die Zahnarzthelferin einen fluoridhaltigen Lack auf, der die Zahnoberfläche schützt, und gibt Tipps zur richtigen Mundhygiene.

So einfach geht´s

Versicherte ab 18 Jahren erhalten einmal jährlich einen Zuschuss in Höhe von bis zu 30 € zur professionellen Zahnreinigung. Zur Erstattung reichen Sie bitte die Rechnung im Original an uns weiter.

Psychotherapie

Die BKK MEDICUS übernimmt die Kosten einer notwendigen psychotherapeutischen Behandlung für Kinder und Erwachsene. Voraussetzung ist, dass der gewählte psychologische Psychotherapeut oder psychotherapeutisch tätige Arzt eine Kassenzulassung hat.


Bei einer Psychotherapie werden seelische Probleme mit Hilfe anerkannter psychotherapeutischer Verfahren behandelt. Wir informieren Sie gern über die unterschiedlichen Therapieverfahren.

Der Therapeut leitet die notwendige Therapie ein  und legt den Umfang sowie die Häufigkeit der Behandlung fest.


Ihre BKK MEDICUS übernimmt die Kosten tiefenpsychologisch fundierter Verfahren, der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie.
Alle drei Therapieformen arbeiten mit dem gesprochenen Wort, die Veränderung erfolgt also mit Hilfe von Gesprächen.
In der Verhaltenstherapie werden ergänzende Verfahren wie etwa Rollenspiele, Verhaltensübungen, Vorstellungsübungen und Entspannungsverfahren eingesetzt.

Die Ziele in der Verhaltenstherapie sind zum Beispiel:

  • Sie lernen zu verstehen, weshalb Sie sich in einer Krise befinden bzw. im Augenblick ein Problem haben.
  • Sie erarbeiten zusammen mit dem Therapeuten Strategien, wie Sie Ihr Problem lösen können.
  • Sie erhalten ganz konkrete Aufgaben, die Sie außerhalb der Therapie durchführen, um neues Verhalten zu trainieren.
  • Sie lernen, sich besser zu entspannen, eignen sich neue Einstellungen und   Verhaltensmuster an.
  • Sie lernen wirksame Strategien, wie Sie sich auch nach Ende der Therapie selbst helfen können.


Wann übernimmt die BKK MEDICUS die Kosten einer Psychotherapie?

  • Sie müssen eine behandlungswürdige Störung gemäß den Psychotherapierichtlinien, d.h. eine Störung mit Krankheitswert haben (z.B. Ängste, Depressionen, Essstörung). Die Kosten für Ehe-, Lebens- oder Erziehungsberatung werden beispielsweise nicht übernommen.
  • Psychologischer oder ärztlicher Psychotherapeut muss approbiert und bei den Krankenkassen als Psychotherapeut zugelassen sein.

Die BKK MEDICUS übernimmt 100 Prozent des Honorars für eine Psychotherapie.


Bei der Suche nach einem geeigneten Therapeuten sind wir Ihnen gern behilflich oder nutzen Sie den BKK Arztfinder.

Rehabilitationssport & Funktionstraining

Bewegung ist das Lebenselixier des Menschen. Schon aus diesem Grund unterstützt Ihre BKK MEDICUS den Rehabilitationssport und das Funktionstraining.


Entwickelt wurden diese Therapiearten für Menschen, denen eine Behinderung droht bzw. die bereits von einer Behinderung betroffen sind.

Rehabilitationssport und Funktionstraining werden jeweils vom behandelnden Arzt verordnet und umfasst in der Regel 50 Übungseinheiten.


Leistungen zur medizinischen Rehabilitation können durch Rehabilitationssport und Funktionstraining ergänzt werden.
Ziel des Rehabilitationssportes ist es unter anderem, die Ausdauer und Kraft der Betroffenen zu stärken sowie ihre Koordination und Flexibilität zu verbessern.

Mit dem Funktionstraining sollen die Beteiligten möglichst auf Dauer in die Gesellschaft und das Arbeitsleben eingegliedert werden.

Die notwendige Verordnung erhalten Sie von Ihrem Arzt, die Sie bitte zur Genehmigung bei Ihrer BKK MEDICUS einreichen.

Angeboten wird Rehabilitationssport von Sportvereinen und Behindertensport- Verbänden.
Gern unterstützen wir Sie bei der Suche eines geeigneten Anbieters in Ihrer Nähe.

Informieren Sie sich auch zu unseren ergänzenden Leistung zur Rehabilitation

Reiseimpfungen

Sie verbringen Ihren Urlaub auch gern mal außerhalb von Europa? Auch dann ist uns Ihre Gesundheit wichtig und unterstützen Sie mit einem Zuschuss zu Impfungen für private Urlaubsreisen.


Für jedes Land ist eine individuelle Reisevorbereitung notwendig.

Die BKK MEDICUS erstattet ihren Versicherten ab dem 18. Lebensjahr die Kosten für Reiseimpfungen zu 70 %- für Versicherte unter 18 Jahren sogar in voller Höhe.


Da Impfungen für Urlaubsreisen keine gesetzliche Leistung sind, müssen Sie zunächst in Vorleistung gehen. Bei beruflich notwendigen Auslandsreisen müssen die Kosten für die notwendigen Impfungen vom Arbeitgeber übernommen werden

Ihre BKK MEDICUS kann zu folgenden Reiseimpfungen einen Zuschuss leisten:

  • Tollwut
  • Typhus
  • Hepatitis A+B
  • FSME ( Frühsommer-Meningoenzephalitis)
  • Cholera
  • Gelbfieber
  • Japanische Enzephalitis
  • Meningokokken/ Meningitis
  • Malariaprophylaxe (Tabletten)
  • Poliomyelitis



Das umfasst die Kostenübernahme für den Impfstoff und die Kosten der ärztlichen Impfleistung. Bitte reichen Sie die ärztliche Verordnung, die Rechnung für den Impfstoff und die ärztliche Impfleistung unter Angabe Ihrer Bankverbindung im Original zur Erstattung bei uns ein.

Welchen Impfschutz Sie benötigen, erfahren Sie über unseren Reise-Gesundheits-Brief.
Diesen kostenfreien Service bietet Ihre BKK MEDICUS in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Reisemedizin exklusiv für Sie, als Versicherten an.

Fordern Sie jetzt Ihren persönlichen Reise-Gesundheits-Brief einfach online an. 

Reisekrankenversicherung

Europäische Gesundheitskarte, Auslandskrankenschein oder private Reisekrankenversicherung – bei privaten Auslandsreisen gehen Sie mit Ihrer BKK MEDICUS auf Nummer sicher!


Urlaubszeit – die schönste Zeit im Jahr. Wollen Sie Ihren Urlaub  auch sorglos genießen? In Ländern mit denen kein Sozialversicherungsabkommen besteht, tragen Sie sämtliche Behandlungskosten selbst. Das kann teuer werden.

Mit der Europäischen Gesundheitskarte (EHIC) oder Berechtigungsschein und privater Reisekrankenversicherung können Sie Ihren Urlaub unbeschwert genießen.


In allen EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen, Mazedonien, Serbien, Montenegro und in der Schweiz werden Sie im medizinischen Notfall ambulant oder stationär behandelt. Hier genügt die Vorlage der europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC), die sich auf der Rückseite Ihrer BKK MEDICUS – Gesundheitskarte befindet.

Die Vorlage der Karte reicht aus, um sich im europäischen Ausland bei einem Unfall oder einer akuten Erkrankung medizinisch behandeln zu lassen. Es besteht ein Anspruch auf die Leistungen, die sich während des Aufenthalts im Gebiet eines anderen EU-Mitgliedstaates als medizinisch notwendig erweisen. Sie können dort zu denselben Bedingungen in Anspruch genommen werden, wie sie für die Versicherten des Gastlandes gelten. Die anfallenden Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse des Patienten erstattet.

Für die Länder Bosnien-Herzegowina, Tunesien und die Türkei besteht ein Sozialversicherungs- abkommen. Fordern Sie bitte für diese Länder vor Reiseantritt einen Auslandskrankenschein bei uns an.

Jetzt Auslandskrankenschein online beantragen

In allen übrigen Ländern werden Sie als Privatpatient behandelt. Sollten Sie dort Leistungen in Anspruch nehmen, tragen Sie die Kosten selbst. Deshalb ist es wichtig, vor Reiseantritt eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen.

Mit einer zusätzlichen privaten Reisekrankenversicherung sind Sie immer ausreichend abgesichert, ob die EHIC oder der Auslandskrankenschein gilt oder nicht. Auch ein medizinisch notwendiger Rücktransport ist damit abgedeckt.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter Zusatzversicherungen.

Sind Ihnen während Ihres Auslandaufenthaltes in einem EU- oder Abkommensstaat Kosten aufgrund einer Erkrankung entstanden, reichen Sie Ihre Belege bitte zur Kostenerstattung ein.

Schwangerschaft

Die BKK MEDICUS freut sich gemeinsam mit Ihnen auf Ihr Baby und möchte Sie in dieser Zeit besonders gut unterstützen! Während Ihrer Schwangerschaft bieten wir Ihnen umfangreiche Leistungs- und Serviceangebote.


Die BKK MEDICUS übernimmt nicht nur die Kosten für die Mutterschaftsvorsorge, sondernd auch für die Hebammenhilfe, ärztliche Betreuung sowie für die Entbindung.

Die regelmäßige Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen, dem Geburtsvorbereitungskurs, Rückbildungsgymnastik und vielen weiteren Vorsorgeangeboten wird zudem beim BKK Bonusprogramm berücksichtigt.


Während der Schwangerschaft ist es wichtig, die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen um eine optimale ärztliche Betreuung für Mutter und Kind sicherzustellen. Bitte legen Sie einfach Ihre Gesundheitskarte in der Praxis vor.

Über die gesetzliche Vorsorge hinaus leisten wir für Schwangere einen Zuschuss in Höhe von 100 € für zusätzliche vorgeburtliche Vorsorgeuntersuchungen durch einen Vertragsarzt.

Folgende Untersuchungen werden in diesem Rahmen erstattet:

  • zusätzliche Ultraschalluntersuchungen (z.B. Dopplersonografie)
  • Toxoplasmosetest
  • Triple-Test
  • FISH-Test
  • B-Streptokokken-Screening
  • Zytomegalie-Test


Bitte reichen Sie einfach nach der Entbindung die Originalrechnung der Arztpraxis bzw. des Labors unter Angabe Ihrer Kontodaten bei Ihrer BKK MEDICUS ein.

Diabetes in der Schwangerschaft

Zusätzlich trägt die BKK MEDICUS die Kosten für den Test auf Schwangerschaftsdiabetes in voller Höhe.

Sie können auch Haushaltshilfe erhalten, wenn Sie wegen regulärer Schwangerschaftsbeschwerden oder Entbindung den Haushalt nicht weiterführen können und eine andere im Haushalt lebende Person den Haushalt nicht weiterführen kann. Dabei ist nicht erforderlich, dass ein Kind im Haushalt lebt.

In den letzten Wochen der Schwangerschaft und für die Betreuung während der Geburt können Sie sich eine Hebamme suchen, die Ihnen in dieser Zeit zur Seite steht. Sie hilft Ihnen bei Schwangerschaftsbeschwerden oder Wehen, berät Sie bei Ihren Fragen, übernimmt die Geburtsvorbereitung und betreut Sie während der Entbindung und des Wochenbetts.

Hebammenrufbereitschaft

Damit Sie als Schwangere rundum gut betreut sind, bieten viele Geburtshelferinnen eine Hebammenrufbereitschaft an. Die BKK MEDICUS übernimmt die Kosten der Rufbereitschaft der Hebamme bis zu einem Betrag von 250 € nach Vorlage der Originalrechnung.

Selbstverständlich übernehmen wir die vollen Kosten für die stationäre Entbindung aber auch im Geburtshaus oder zu Hause. Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus entstehen für Sie keine Zuzahlungen.

Schwangerschaftsabbruch

Liegen weder medizinische noch kriminologische Gründe vor, ist ein Schwangerschaftsabbruch rechtswidrig. Er bleibt jedoch straffrei wenn die Frau den Abbruch innerhalb von 12 Wochen nach der Empfängnis verlangt.


Voraussetzung ist, dass mindestens 3 Tage vor dem Eingriff ein Beratungsgespräch an einer staatlich anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle stattgefunden hat. Die Beratung ist ein Hilfsangebot und gibt Ihnen die Möglichkeit über Ihre Beweggründe zu sprechen.

Versicherte haben einen eingeschränkten Anspruch auf Kostenübernahme.


Die BKK MEDICUS übernimmt die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch, wenn er nicht rechtswidrig ist und von einem Arzt in einer Einrichtung (Praxis oder Krankenhaus) durchgeführt wird, in der auch für die eventuell notwendige Nachbehandlung gesorgt ist.

Frauen, deren persönliche Einkünfte eine bestimmte Einkommensgrenze nicht übersteigen und denen kein kurzfristig verwendbares Vermögen zur Verfügung steht, müssen die Kosten für den Schwangerschaftsabbruch nicht selbst tragen. Auch für Bezieherinnen von Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II oder einer Ausbildungsförderung nach dem BAföG können die Kosten nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz übernommen werden.

Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen sind heute ein unverzichtbarer Teil unseres Gesundheits- und Sozialsystems. Sie sind eine wertvolle Ergänzung zu ärztlicher und psychotherapeutischer Behandlung und anderen professionellen (Beratungs-)- Angeboten im Gesundheits- und Sozialwesen.


Die BKK MEDICUS honoriert diese Arbeit von einigen regionalen Selbsthilfegruppen in Radebeul und Dresden und unterstützt diese bei der Arbeit mit entsprechenden finanziellen Zuwendungen.

Grundsätze der krankenkassenindividuellen Förderung (Projektförderung):

Für die krankenkassenindividuelle Förderung werden jährlich maximal 50 % der insgesamt nach § 20c Sozialgesetzbuch Fünf aufzubringenden Fördermittel zur Verfügung gestellt. Die übrigen mindestens 50 % fließen in die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung.

Gefördert werden zeitlich und inhaltlich begrenzte Maßnahmen und Aktivitäten, die zielorientiert ausgerichtet sind. Sie sollen über das normale Maß an täglicher Selbsthilfearbeit hinausgehen und klar von Routineaufgaben abgegrenzt sein (Projekte).


Projekte können auch mehrjährig bzw. überjährig laufen.

Gefördert werden können Projekte von Selbsthilfegruppen, die für ihre Mitglieder und deren Angehörige gegenseitige Hilfe und Unterstützung anbieten und einen Erfahrungsaustausch ermöglichen, deren Selbsthilfearbeit und Interessenwahrnehmung durch die Betroffenen getragen wird (Selbsthilfeprinzip) und die sich auf die gemeinsame Bewältigung eines bestimmten Krankheitsbildes, einer Krankheitsfolge und/oder psychischer Problemen richten und mit dazu beitragen, die persönliche Lebensqualität zu verbessern.

Wahltarife

Wenn Sie sich gesundheitsbewusst verhalten, kann sich das auch finanziell für Sie lohnen. Mit dem BKK Wahltarif MEDICUS Prämie erhalten Mitglieder der BKK MEDICUS eine Prämie.


Die Handhabung ist einfach: Sie erhalten Beiträge zurück in  Höhe von einem Zwölftel des gezahlten Jahresbeitrages zur Krankenversicherung, bis zu 250 € pro Kalenderjahr.

Voraussetzung ist, dass Sie und Ihre volljährigen mitversicherten Angehörigen außer Vorsorge- und Präventionsleistungen keine weiteren Leistungen der BKK MEDICUS in Anspruch genommen haben.


Grundsätzlich kann die Prämie für jedes Kalenderjahr gezahlt werden, in dem Sie länger als drei Monate bei der BKK MEDICUS versichert waren. Eine Auszahlung ist immer dann möglich, wenn Sie und Ihre mitversicherten Familienangehörigen in einem Kalenderjahr keine Leistungen in Anspruch genommen haben. Leistungen für mitversicherte Familienangehörige, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bleiben natürlich unberücksichtigt.

Zudem können Sie alle Leistungen zur Vorsorge und Gesundheitsförderung in Anspruch nehmen:

  • Zahnvorsorgeuntersuchung
  • Krebs-Früherkennungsuntersuchung
  • "Check-up 35" Vorsorgeuntersuchung
  • Hautscreening
  • Kurse zur Gesundheitsförderung
  • BKK Aktivwoche
  • Schutzimpfungen


Zur Wahl des Tarifs nutzen Sie bitte die Teilnahmeerklärung MEDICUS Prämie.

Der Beginn kann jederzeit zum Ersten des Folgemonats erklärt werden.

Wenn Sie den Wahltarif MEDICUS Prämie wählen, sind Sie an diese Wahl mindestens ein Jahr gebunden. Die Bindungsfrist beginnt mit dem 1. des auf die Erklärung der Teilnahme folgenden Kalendermonats.

Der Tarif verlängert sich jeweils automatisch um ein Jahr, wenn er nicht einen Monat vor Ablauf der Mindestbindung bzw. der Verlängerung gekündigt wird.

Well-Aktiv-Programm

Gesundheit ist ein gutes Stück Lebensqualität und ein unschätzbares Gut. Sie aktiv zu erhalten, ist genau der richtige Weg in eine unbeschwerte Zukunft und wir unterstützen Sie dabei.


Das Well- Aktivprogramm ist ein exklusives Angebot, welches in 4 Tagen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung mit Spaß und Lebensfreude verbindet. Erleben Sie eine interessante und attraktive Programmvielfalt.

Mit dem Gesundheitsprogramm „Well-Aktiv-Programm“ bieten wir Ihnen Präventionsmaßnahmen zu den Bereichen Bewegung, Entspannung und Ernährung.


Die Programme bestehen entweder aus einem Kursbaustein über 10 Einheiten mit einem Kassenzuschuss in Höhe von 75 € oder aus zwei Kursen á 8 Einheiten aus unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Rückenschule (Bewegung) und Autogenes Training (Entspannung).
Der Kassenzuschuss beträgt bei einem Programm mit zwei Kursen 150 €.

Die verbleibenden Kosten für Anreise, drei Übernachtungen und Verpflegung tragen Sie selbst.

Damit erfüllt ein Well-Aktiv-Programm auch die Voraussetzungen für zwei in Anspruch genommene Gesundheitskurse. Ein erneuter Zuschuss für Kurse am Wohnort ist somit erst wieder im Folgejahr möglich.

Werden Sie aktiv. Fordern Sie jetzt das aktuelle Programm 2014/2015 an und wählen Sie sich Ihren Wunschkurort selbst aus dem umfangreichen Angebot aus!

Gern können Sie auch im Well-Aktiv-Programm online blättern.

Übrigens:
Sie können natürlich auch Freunde, Lebenspartner/in oder Verwandte mitnehmen. Fragen Sie einfach bei der zuständigen Krankenkasse nach, ob diese Maßnahme bezuschusst wird. Wenn dies nicht der Fall ist, werben Sie Ihre Freunde doch einfach für eine Mitgliedschaft bei der BKK MEDICUS! Eine Prämie in Höhe von 20 € ist Ihnen dann zusätzlich sicher!

Zahnarztsuche

Die BKK MEDICUS bietet Ihnen die freie Wahl des Arztes. Ihr BKK Arztfinder unterstützt sie dabei einen niedergelassenen Arzt oder Zahnarzt nach Ihren Wünschen zu finden.


Ab sofort haben Sie die Möglichkeit eine Empfehlung für einen von Ihnen besuchten Arzt abzugeben. Anhand der bereits vorhandenen Empfehlungen können Sie sich einen Eindruck verschaffen, wie zufrieden andere Patienten mit einem bestimmten Arzt sind.

Sie können wahlweise nach einem Arzt an Ihrem Ort oder im Umkreis einer bestimmten Postleitzahl suchen und/oder direkt den Namen des gesuchten Arztes eingeben. Durch Angabe der gewünschten Fachrichtung können Sie Ihre Suche auf Wunsch weiter eingrenzen.

Bitte beachten Sie, dass eine Suche im Umkreis nur bei Angabe einer Postleitzahl, nicht bei Angabe eines Ortes möglich ist.

Für eine detailliertere Suche, z.B. nach Ärzten welche Hausbesuche anbieten oder nach Gemeinschaftspraxen, steht Ihnen die erweiterte Suche zur Verfügung.

www.bkk-arztfinder.de

Zahnersatz

Für Zahnersatz, das heißt für Kronen, für eine Brücke oder eine Vollprothese zahlt Ihre BKK MEDICUS Festzuschüsse.


Das heißt: Für einen bestimmten Befund gibt es immer den selben Festbetrag als Zuschuss. Der Festzuschuss deckt 50 Prozent der Durchschnittskosten der Regelversorgung ab. Das ist die Behandlung, die bei diesem Befund der „Standardtherapie“ entspricht.

Sie können aber auch eine andere Therapie als die Regelversorgung wählen. Den Festzuschuss erhalten Sie auch bei der Wahl von andersartigem oder höherwertigem Zahnersatz.


Ihr Vertragszahnarzt wird mit Ihnen über die notwendige Behandlung sprechen und das Ergebnis in einem für Sie kostenfreien, die gesamte Behandlung umfassenden "Heil- und Kostenplan" festhalten. Dieser enthält auch die voraussichtlichen Kosten.

Grundsätzlich erhalten Sie einen Festzuschuss ohne Bonus. Er erhöht sich um 20 Prozent, wenn Sie sich in den letzten fünf Kalenderjahren mindestens einmal jährlich von einem Zahnarzt haben untersuchen lassen. Können Sie sogar zehn Jahre Vorsorge nachweisen, erhöht sich der Festzuschuss auf insgesamt 30 Prozent.

Pflegen Sie also ihr Bonusheft genauso wie Ihre Zähne. Es lohnt sich! Ein Bonusheft erhalten Sie bei Ihrem Zahnarzt oder bei Ihrer BKK MEDICUS.
Wird Zahnersatz geplant, reichen Sie das Bonusheft bitte mit dem Heil- und Kostenplan bei Ihrer BKK MEDICUS zur Genehmigung ein.

Verfügen Sie nur über ein geringes Einkommen, können wir auch den doppelten Festzuschuss übernehmen. Entscheiden Sie sich für die Regelversorgung sind das bis zu 100 Prozent. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an Ihre BKK MEDICUS.

Mehrkosten, für die es keine Zuschüsse gibt, entstehen für alle Leistungen, die über die vertragszahnärztliche Versorgung hinausgehen.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Verblendung von Kronen und Brücken bestimmter Zähne
  • funktionsanalytische und therapeutische Maßnahmen sowie grundsätzlich
  • implantologische Leistungen
  • Edelmetallhaltige Dentallegierungen

Zahnfüllungen

Ein Loch im Zahn verheilt nicht. Daher muss der Zahnarzt es mit einer künstlichen Füllung verschließen. Früher kam häufig nur Amalgam zum Einsatz. Heute gibt es eine breite Palette an Materialien.


Egal für welche Form der Versorgung Sie sich entscheiden. Ihr Zahnarzt rechnet die Kosten einer vergleichbaren Amalgamfüllung und die ärztlichen Begleitleistungen über Ihre BKK Gesundheitskarte ab. Nur die Mehrkosten tragen Sie selbst.

Plastische Füllungen können aus verschiedenen Materialien bestehen: Amalgam, Kunststoffzement und Komposit sind gebräuchliche Stoffe. Unterschiede gibt es hinsichtlich der Lebensdauer, Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Kaudruck, den Kosten und der Ästhetik. Besprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt, welches Füllmaterial für Sie das Richtige ist. Einen Werkstoff, der nur Vorteile bietet, gibt es nicht.

Besonders in den letzten Jahren wurde verstärkt eine Gesundheitsgefährdung durch Amalgam diskutiert, da in dieser Füllung Quecksilber enthalten ist. Einerseits gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis für ein Gesundheitsrisiko durch Amalgam, andererseits kann ein Risiko aber auch nicht völlig ausgeschlossen werden. In der Praxis wird deshalb schwangeren oder stillenden Frauen keine Amalgamfüllung mehr eingesetzt. Bei Kindern oder Patienten, die unter einer nachgewiesenen Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe leiden, wird ebenfalls kein Amalgam mehr verwendet.

Keinen Sinn macht es allerdings, aufgrund der Diskussion, den Austausch bereits vorhandener Amalgamfüllungen zu verlangen. Die höchste Belastung durch Quecksilber besteht gerade beim Einlegen oder beim Entfernen der Füllungen.

Viele Zahnärzte, die Amalgamfüllungen ablehnen, greifen auf das zahnfarbene Füllmaterial Komposit zurück. Es besteht zu etwa 20 Prozent aus Kunststoff, ergänzt um Füllstoffe wie Glas-, Keramik- oder Quarzteilchen. Damit zählt die Kompositfüllung zwar zu den Kunststoff-Füllungen, ähnelt aber der Keramik. Komposit ist formstabil und hält im Schnitt vier bis sechs Jahre, kann aber bis zu 15 Jahre halten. Es ist für Front- und Seitenzähne geeignet.

Die BKK MEDICUS übernimmt die Kosten für einfache Kompositfüllungen in den Frontzähnen. Für Kompositfüllungen in den Seitenzähnen müssen die Patienten die Kosten von etwa 30 bis 150 € pro Zahn selbst tragen.

Zusatzversicherungen

Mit der Wahl Ihrer BKK MEDICUS haben Sie eine gute Entscheidung getroffen und genießen einen umfassenden Versicherungsschutz. Doch manche Leistungen dürfen nicht oder nur eingeschränkt übernommen werden.


Die so entstehenden Versorgungslücken können Sie durch eine private Ergänzungsversicherung unseres langjährigen Partners, der Barmenia Krankenversicherung a.G., sinnvoll absichern.

Welche  Vorteile bietet Ihnen BKKExtraPlus:

  • besonders günstige Beiträge, auch für Kinder (über das 21. Lebensjahr hinaus, solange diese Anspruch auf eine Familienversicherung bei der BKK MEDICUS haben)
  • kein Aufnahmehöchstalter
  • keine Wartezeiten


Sie können Ihren Versicherungsschutz im stationären Bereich, im Bereich Zahnersatz, Krankentagegeld, Naturheilverfahren, bei Auslandsreisen und auch bei Sehhilfen ergänzen.

Einen Überblick über alle Zusatzversicherungsangebote, Tarife und Besonderheiten erhalten Sie unter: www.medicus.bkk-extraplus.de

Bei Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Sie erreichen jedoch auch die Mitarbeiter der Barmenia-Versicherung direkt unter der Rufnummer (0202) 4 38 35 60
montags bis freitags von 7.00 bis 20.00 Uhr
samstags von 9.00 bis 15.00 Uhr.

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Zuzahlungen

Für viele Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung hat der Gesetzgeber Zuzahlungen für Versicherte vorgesehen. Wir informieren Sie darüber welche Eigenbeteiligungen es gibt.


Versicherte unter 18 Jahren sind grundsätzlich von Zuzahlungen befreit. Nur zu Fahrkosten müssen auch Kinder- und Jugendliche eine Zuzahlung leisten.

Es gibt jedoch auch jährliche Höchstgrenzen. Diese verhindern, dass Sie finanziell zu stark belastet werden.
Mehr erfahren Sie zur Befreiung von Zuzahlungen unter dem Punkt Zuzahlungsbefreiung.

 

  • Arznei- und Verbandmittel
    10 Prozent des Abgabepreises, mindestens 5- maximal 10 €, jedoch nicht mehr als die tatsächlichen Kosten.
  • stationäre Krankenhausbehandlung
    10 € täglich für maximal 28 Tage
  • ambulante und stationäre Rehabilitationsmaßnahmen
    10 € täglich für die gesamte Dauer, bei einer Anschlussrehabilitation 10 € täglich für maximal 28 Tag
  • Heilmittel (z.B. Massagen, Krankengymnastik)
    10 Prozent der Kosten sowie 10 € je Verordnung
  • Hilfsmittel (z.B. Einlagen, Gehhilfen)
    10 Prozent des Preises, mindestens 5 € und höchstens 10 € je Hilfsmittel
  • Häusliche Krankenpflege
    10 Prozent der Kosten für höchstens 28 Tage und 10 € je Verordnung
  • Soziotherapie und Haushaltshilfe
    10 Prozent der Kosten, mindestens 5 € und höchstens 10 € je Behandlungstag
  • Fahrkosten
    10 Prozent der Kosten pro Fahrt, mindestens 5 € und höchstens 10 €


Möchten Sie sich von Zuzahlungen befreien lassen, werden alle Zuzahlungen berücksichtigt, die Ihnen in Zusammenhang mit einer gesetzlichen Leistung entstanden sind.

Für bestimmte Leistungen müssen Sie einen Eigenanteil dazubezahlen oder Kosten vollständig selbst übernehmen, auch wenn Sie von den Zuzahlungen befreit sind. (Z.B.: Arznei- und Hilfsmittel, die teurer als der Festbetrag sind, Fahrten zur ambulanten Behandlung, sofern vorher nicht genehmigt, …)

Zuzahlungsbefreiung

Für Zuzahlungen gibt es eine jährliche Höchstgrenze.  Sobald sie erreicht ist, können Sie die Befreiung von weiteren Zuzahlungen beantragen. Grundsätzlich sind das 2 Prozent der jährlichen Bruttoeinnahmen, bei chronisch kranken Versicherten nur 1 Prozent.


Versicherte, die bereits im laufenden Kalenderjahr Zuzahlungen geleistet haben und diese in der Summe deren Zuzahlungsgrenze überschreiten, erstatten wir den überzahlten Anteil zurück. Es ist lediglich ein Antrag auf Zuzahlungsbefreiung zu stellen.

Wahlweise können Sie den Antrag auf Zuzahlungsbefreiung schon im Voraus stellen. Die BKK MEDICUS errechnet zunächst Ihre Belastungsgrenze und Sie können den Betrag schon vorab einzahlen.


Als schwerwiegend chronisch krank gilt, wer mindestens einen Arztbesuch pro Quartal wegen derselben Krankheit wenigstens ein Jahr lang nachweisen kann und zusätzlich eines der folgenden Kriterien erfüllt: Entweder Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe II oder III oder aber ein Grad der Behinderung beziehungsweise eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 60 Prozent. Die Bescheinigung über das Vorliegen einer chronischen Erkrankung muss alle 2 Jahre erneuert werden. Einen entsprechenden Vordruck stellen wir gern zur Verfügung.

Zur Berechnung werden alle  jährlichen Bruttoeinnahmen der gemeinsam im Haushalt lebenden Angehörigen zusammengerechnet. Dazu zählen z.B. auch Weihnachts- und Urlaubsgeld, Kapitaleinkünfte und Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung.

Die jährlichen Einnahmen verringern sich um Freibeträge: Für den ersten Angehörigen 4.977 €, für ein Kind um 7.008 €. (Stand 2014)

Sammeln Sie deshalb alle Originalbelege und Quittungen über Zuzahlungen.

Am Jahresende reichen Sie die Unterlagen ein, wenn Ihre Zuzahlungen über der Belastungsgrenze liegen und können ggf. mit einer Erstattung rechnen.
Wird die Belastungsgrenze bereits während des Kalenderjahres erreicht, ist eine vorzeitige Erstattung und Befreiung für die weiteren Monate möglich.

Einen Befreiungsausweis zur Vorlage beim Arzt stellen wir Ihnen selbstverständlich für das restliche Kalenderjahr aus.

Kein Zusatzbeitrag 2014  - Ihre servicestarke BKK MEDICUS erhebt auch in diesem Jahr KEINEN Zusatzbeitrag. Wechseln Sie deshalb zur BKK MEDICUS.

Familienversicherung

Jetzt informieren

Umfassender Krankenversicherungsschutz für die ganze Familie. Bei der BKK MEDICUS können Sie Ihre Familienangehörigen beitragsfrei mitversichern.

Jetzt informieren

Bonusprogramm

Am Bonusprogramm teilnehmen

Gesundheitsbewusstes Verhalten zahlt sich für Sie aus: Die BKK MEDICUS honoriert Ihre gesunde Lebensweise mit bis zu 200 € Bonus pro Kalenderjahr.

Am Bonusprogramm teilnehmen