A- | A | A+
|
|
|
Aktionen
Rückrufwunsch
Bitte teilen Sie uns hier Ihre Telefonnummer und Ihr Anliegen mit.
Wir rufen Sie umgehend zurück.
KONTAKT
BKK MEDICUS
Ledenweg 2
01445 Radebeul
Tel.: 0180 2 231257 (6 ct pro Anruf)
Email:info@bkk-medicus.de
Füllungen
Welche Zahnfüllungen gibt es?
Amalgam
Die Füllung aus Amalgam wird bereits seit rund 150 Jahren verwendet. Dieses Metallgemisch aus flüssigem Quecksilber-, Zinn-, Kupfer-, Silber- und Zinkpulver wird vom Zahnarzt zu einer formbaren Masse vermengt. Die Masse wird in das zu füllende Loch eingebracht und härtet dort aus. Zahnärzte greifen gerne auf Amalgam zurück, weil sich diese Füllung gut verarbeiten lässt und preisgünstig ist. Allerdings ist es erforderlich, die Amalgammischung mit einer Mindestdicke zu verarbeiten, um eine optimale Stabilität zu gewährleisten. Das führt dazu, dass das Loch im Zahn teilweise ein wenig größer ausgebohrt werden muss, als es sonst nötig wäre. Eine Füllung aus Amalgam ist sehr haltbar und kann daher auch gut an den stark beanspruchten Kauflächen verwendet werden. Amalgamfüllungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.
Besonders in den letzten Jahren wurde verstärkt eine Gesundheitsgefährdung durch Amalgam diskutiert, da in dieser Füllung Quecksilber enthalten ist. Einerseits gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis für ein Gesundheitsrisiko durch Amalgam, andererseits kann ein Risiko aber auch nicht völlig ausgeschlossen werden. In der Praxis wird deshalb schwangeren oder stillenden Frauen keine Amalgamfüllung mehr eingesetzt. Bei Kindern oder Patienten, die unter einer nachgewiesenen Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe leiden, wird ebenfalls kein Amalgam mehr verwendet.
Keinen Sinn macht es allerdings, sich aufgrund der Diskussion, die bereits vorhandenen Amalgamfüllungen austauschen zu lassen. Die höchste Belastung durch Quecksilber besteht gerade beim Einlegen oder beim Entfernen der Füllungen.
Komposite / Kunststofffüllungen
Komposite oder Kunststofffüllungen bestehen aus verschiedenen Kunststoffen, Glas und Quarz. Im Gegensatz zum silber-metallisch schimmernden Amalgam sind diese Füllungen dem Zahn farblich angepasst. Die Verarbeitung ist deutlich komplizierter, als beim Amalgam. In das zu füllende Loch wird ein Klebestoff gegeben. Anschließend trägt der Zahnarzt das Komposite Schicht für Schicht auf. Jede Schicht muss mit einem speziellen Licht gehärtet werden. Während dieser Prozedur muss der Zahnraum absolut trocken gehalten werden. Besonders bei den älteren Kunststofffülllungen war es ein großer Nachteil, dass sie während des Aushärtens geschrumpft sind. Auf diese Weise konnten zwischen Zahn und Füllung kleine Lücken entstehen, in denen sich wieder Karies bilden konnte. Die neuen Kunststoffe sind in dieser Hinsicht verbessert worden. Die komplizierte und sehr aufwendige Verarbeitung führt dazu, dass Kunststofffüllungen deutlich teuer sind, als die Amalgamfüllungen.
Gold
Die Anwendung von Gold unterscheidet sich von den bisherigen Füllungen. Es handelt sich nicht um eine Füllung, sondern um ein Inlay. Dieses Goldinlay wird in einem Stück in den Zahn eingesetzt. Dazu ist es nötig, dass vom Zahnarzt zuerst ein Gebissabdruck angefertigt wird. Ein Zahntechniker wird anschließend anhand dessen das Goldinlay herstellen. Das fertige Inlay wird vom Zahnarzt genau angepasst und zur besseren Haltbarkeit zementiert oder mit einem speziellen Klebstoff befestigt. Bei einem Goldinlay ist es - wie beim Amalgam - ebenfalls nötig, dass an sich kleine Löcher relativ stark ausgebohrt werden müssen, um dem Inlay den nötigen Halt zu bieten.
Ein Goldinlay ist die haltbarste Füllung, die zur Zeit erhältlich ist. Die Inlays können rund 15 Jahre erhalten bleiben, unter Umständen sogar noch länger. Allerdings ist diese Variante auch die teuerste Lösung.
Keramik
Bei Keramik handelt es sich, wie beim Gold, um ein Inlay. Der Zahnarzt fertigt hier ebenfalls einen Gebissabdruck an. Diesen Abdruck füllt er mit der Keramikmasse, die er aus Keramikpulver hergestellt hat. Das fertige Keramikmodell wird anschließend in den Zahn eingebracht und dort wie eine Kunststofffülllung verklebt.
Die Haltbarkeit der Keramikinlays soll ähnlich lange wie die Haltbarkeit der Goldinlays sein. Auch preislich gehört diese Methode mit zu den teuersten.
Egal für welche Form der Versorgung Sie sich entscheiden – Ihr Zahnarzt rechnet die Kosten einer vergleichbaren Amalgamfüllung und die ärztlichen Begleitleistungen über Ihre Versichertenkarte ab. Nur die Mehrkosten tragen Sie selbst.
Haben Sie Fragen zu Zahnfüllungen? Bitte rufen Sie uns unter: 0351 6527783 (tgl. bis 20 Uhr) an oder schreiben Sie eine E-Mail an info@bkk-medicus.de.
|
Betriebskrankenkasse MEDICUS |
|
Ledenweg 2, |
|
Öffnungszeiten: |


Anfahrt